Münsingen Sechster Präventionstag am Gymnasium Münsingen

„Gemeinsam sind wir KLASSE“ hieß das Thema für die Fünftklässler beim Präventionstag des Münsinger Gymnasiums.
„Gemeinsam sind wir KLASSE“ hieß das Thema für die Fünftklässler beim Präventionstag des Münsinger Gymnasiums. © Foto: Maria Bloching
Münsingen / Maria Bloching 09.07.2018

Präventions- und Sozialarbeit findet am Gymnasium Münsingen das ganze Schuljahr über im Rahmen des regulären Unterrichts statt. „Unser Präventionstag ist zum Ende des Schuljahres das Sahnehäubchen“, sagte Schulleiterin Kathrin Lehbrink. Am Mittwoch gab es für jede Klassenstufe ein auf das Alter der Schüler zugeschnittenes Thema mit je drei Workshops.

Zu Gast waren rund 40 externe Referenten, wie etwa Vertreter von der Bruderhaus-Diakonie, die in den Klassen neun psychische Erkrankungen wie Depressionen, Neurosen oder Zwänge behandelten. „Es geht darum, offen mit diesen Tabuthemen umzugehen und zu beleuchten, wie man sie vom Rand mittenhinein in die Gesellschaft tragen kann“, erklärte Lehrerin Magdalena Künkele. „Gemeinsam sind wir KLASSE“ hießen die Aktionen zur Teamentwicklung in Jahrgangsstufe fünf, während sich bei den 6er Klassen alles um das Thema Mobbing drehte. Gesundheitsprävention stand für Siebtklässler auf dem Programm, wobei auch Essstörungen zur Sprache gebracht wurden.

Die Schüler der achten Jahrgangsstufe lernten durch Stärkung des Selbstbewusstseins „Nein“ zu sagen – auch im Netz, außerdem erhielten sie von „Pro Familie“ sexuelle Aufklärung. Die Oberstufenschüler beschäftigten sich mit dem Problem Alkohol und lernten, wie man Stress – auch in Vorbereitung auf das Abitur – vorbeugen und bewältigen kann. Die Organisation dieses sechsten Präventionstages lag federführend bei  Schulsozialarbeiterin Kathrin Röhm, wieder einmal war auch auf die Eltern bei der Bewirtung mit einem Salatbüffet Verlass.

Für Schulleiterin Lehbrink zeigt die intensive Präventionsarbeit der letzten Jahre am Gymnasium Wirkung. Trotzdem hat sie sich über die Feststellung der Vertreter der Bruderhaus-Diakonie gefreut, dass „man schon beim Betreten der Schule am Klima merkt, dass hier am Sozialverhalten gearbeitet wird“.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel