Die 1950 als Baustoffhandel gegründete und von Beginn an familiengeführte Fertigbaufirma hat sich eines klar auf die Fahne geschrieben: Innovationskraft und Zukunftsorientierung. Im Laufe des nunmehr 70-jährigen Bestehens wurden mehr als 41 000 kundenindividuelle Fertighäuser „made in Germany“ ausgeliefert.

Dabei stehen neben einem hohen Anspruch an Nachhaltigkeit auch weitere wichtige Themen der gesellschaftlichen Entwicklung im Fokus der Unternehmensspezialisierung. Die Nachfrage nach Bauplätzen steigt, entsprechendes Land wird knapp und die Preise schießen in die Höhe. Dieser Tendenz zufolge hat man ganz klar in die Fertigung von Minihäusern investiert, die sogenannten „Flying Spaces“. Dabei handelt es sich um mobile Wohnmodule, die im firmeneigenen Werk witterungsunabhängig und in energieeffizienter Holzbauweise vorgefertigt werden und fix und fertig mit einem Autokran an ihr neues Zuhause ausgeliefert werden. Aufgrund der kontinuierlich steigenden Nachfrage – seit dem ersten Bauvorhaben 2010 wurden bereits über 250 Flying Spaces-Projekte realisiert – wurde eine separate Produktionshalle auf dem Werksgelände geschaffen, in der ausschließlich die multifunktionalen Wohnmodule entstehen. Der Betrieb wurde im Mai aufgenommen.

Prototyp für die Gesundheit

Nur wenige Monate später konnte erneut gefeiert werden: Am 27. September wurde die Einweihung des neuen „PORT Gesundheitszentrum Schwäbische Alb Hohenstein“ zelebriert. Das interdisziplinäre Konzept, das den Menschen in jeder Hinsicht in den Mittelpunkt stellt, wird von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert. Dort arbeiten Ärzte, Therapeuten, Hebammen sowie Sozial- und Pflegeberater zusammen – dieser ganzheitliche Ansatz soll ein weiterer Schritt in die nachhaltige Gestaltung der ländlichen Gesundheitsvorsorge sein. Die einzelnen Praxen befinden sich in den flexiblen Flying-Space-Cubes vom Bauherren Schwörer-Haus: Für den Fall, dass sich weiter Praxen auf dem gemeindeeigenen Gelände ansiedeln möchten, ist also vorgesorgt. Weitere modulare Holzkonstrukte können bei Bedarf ganz einfach nachgerüstet werden.

Wohnen mit Mehrwert

Vergangene Woche wurde nun ein drittes Großereignis zelebriert: die Eröffnung des Musterhauses in Oberstetten. Das Konzept wird den Ansprüchen der heutigen Zeit gerecht und verkörpert vier moderne Nutzungsvarianten in einem.

Dank kompakter Außenmaße und ausgetüftelten Raumlösungen eignet sich das Haus als zweigeschossige Stadtvilla oder als Bungalow. Gebaut am Hang bietet das Modell mit zwei Eingängen barrierearmes Wohnen für zwei Generationen – als Zweifamilienhaus. Eine weitere Variante lautet: Arbeiten und Wohnen unter einem Dach.

Die gesamte Bauweise ist auf maximale Raumnutzung und Effizienz ausgerichtet. Sei es im Hinblick auf die geringe Dachneigung oder das zentrale, in der Hausmitte beheimatete Treppenhaus, das eine natürliche Belichtung der Räume von allen vier Hausseiten ermöglicht.

Photovoltaikanlagen auf dem Dach und ein umfangreiches Smart-Home-System lassen Beleuchtung, Außenjalousien, Markisen und Temperatur mobil steuern – auch von unterwegs. Für die Sicherheit sorgen ein Panikknopf, der automatisch alle Rollläden öffnet und sämtliche Lichtquellen im Haus aktiviert, sowie ein „Anwesenheits“-Simulator, der durch einprogrammierte „Haus-Bewegungen“ wie unterschiedlich geöffnete Jalousien und Innenbeleuchtung potenzielle Einbrechern abschrecken soll.

Bungalow, Villa, Firma oder Zweifamilienhaus


Das Musterhaus in Oberstetten
hat eine Gesamtgrundfläche von
300 Quadratmetern über drei Geschosse – inklusive Raumreserve unter dem Dach.

Der eigentliche Bungalow bietet eine Wohnfläche von 105 Quadratmetern und damit locker Platz für eine Familie mit Kind.