Münsingen / swp  Uhr

Die Alpin-AG des Gymnasiums Münsingen war kurz vor Ferienbeginn im Montafon unterwegs.

Am Montag fuhren die Schülerinnen und Schüler mit Michael Hägele, Schulsozialarbeiterin Kathrin Röhm und (als weitere Begleitperson) Lukas Zoller, einem ehemaligen Schüler des Gymnasiums Münsingen, mit der Hochjochbahn hinauf in die Bergwelt. Um ihre Unterkunft, die 2307 Meter  hoch gelegene Wormser Hütte des Deutschen Alpenvereins, zu erreichen, mussten die „Alpinos“ jedoch noch etwa zwei Stunden steigen.

Nach einer kurzen Mittagspause machten sie sich auf zum Klettergarten in Hüttennähe. Wer gerade nicht mit Klettern beschäftigt war, konnte hier viele Murmeltiere beobachten, vor allem die Murmeltierjungen taten es den Schülern an. Im Anschluss an ein Drei-Gänge-Abendessen wurde bei einem Abendspaziergang der Sonnenuntergang beobachtet und es entstand die Idee, am nächsten Morgen den Sonnenaufgang ebenfalls zu beobachten. Nach einem lustigen Hüttenabend mit Mäxle spielen, ging man dann auch nicht allzu spät ins Matratzenlager, denn der Wecker war auf 5.10 Uhr gestellt. Im Halbschlaf wankten die Frühaufsteher dann zu einem nahegelegenen kleinen Gipfel um zu sehen, wie die Sonne am Horizont erscheint und die gegenüberliegenden Berge in glühendem Rot erstrahlen lässt.

Vor dem Frühstück legten sich dann alle noch einmal eine Stunde hin, denn auch am zweiten Tag erwartet sie ein volles Programm. In einer etwa dreistündigen Rundwanderung wurden das 2398 Meter hohe Kreuzjoch und die 2387 Meter hohe Zamangspitze bestiegen. Im weiteren Verlauf wurde in einem eisigen, von Schneefeldern umgebenen Bergsee gebadet, um nach kurzer weiterer Wanderung durch den längsten Skitunnel der Welt wieder in Richtung Bergstation zu gelangen, von wo aus alle mit der Gondel wieder wohlbehalten im Tal ankamen.

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