Nachdem es einige Lockerungen in der Corona-Zeit gibt, hat auch die Ortsgruppe Münsingen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) wieder vor, langsam mit ihrer Vereinsarbeit zu starten. „Leider ist dies wegen etlicher Beschränkungen nur eingeschränkt möglich, zum Beispiel dürfen Vereine nur mit einer begrenzten Anzahl an Leuten ins Bad und auf jeder Bahn nur fünf Schwimmer haben, die im Einbahnstrassenmodus schwimmen“, heißt es in einer Mitteilung der DLRG. Dadurch bedingt findet das Jugendschwimmen nicht mehr vor den Ferien statt. Das Schwimmen der älteren und der Rettungsschwimmer beginnt wieder. Genaue Regelungen und Uhrzeiten sind auf der Internetseite der DLRG Münsingen nachzulesen.

Ebenso führt das DLRG wieder einen Rettungswachdienst im Freibad durch. Wie so vieles ist dieses Jahr auch dieser anders wie gewohnt. Es muss noch mehr auf die persönliche Sicherheit der Freiwilligen und auf die Einhaltung der diversen Verordnungen geachtet werden. Das beginnt beim einfachen Händewaschen bis hin zur professionellen Desinfektion der eventuell benötigten Rettungsmittel, oder beispielsweise das Vorhalten von vorgeschriebener Schutzausrüstung und der Sicherheits-Anweisungen bei Erste-Hilfe-Einsätzen.
Es sei eine organisatorische Herausforderung, die hier dem Ehrenamt abverlangt wird, schreiben die Münsinger: „Zudem ist es auch schwierig, einen solchen Dienst zu planen, wenn man sich lange Zeit gar nicht treffen durfte.“ Aber die Ortsgruppe Münsingen verfügt über einen Kreis an zuverlässigen Aktiven und  ist durch ständige Ausbildung im Rettungsschwimmen und im Sanitätsbereich in den letzten Jahren darauf gewappnet: An jedem Samstag- und Sonntagnachmittag sind dieses Jahr eine Gruppe freiwilliger DLRGler wieder im Freibad unentgeltlich unterwegs, um für Sicherheit zu sorgen.
Die Aufgaben des Wachdienstes sind unter anderem: Das Vorbeugen von Ertrinkungsunfällen und Verletzungen durch übermütiges beziehungsweise gefährliches Verhalten der einzelnen Badegäste, Erste-Hilfe-Leistungen bei Verletzungen und Notfällen, das Retten von Ertrinkenden, das Sicherstellen der lebensnotwendigen Körperfunktionen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes/Notarztes, die Einweisung und Unterstützung des Rettungsdienstes/Notarztes.