Schillerschule Radio zum Anfassen

Mit aller Ernsthaftigkeit arbeiteten Maximilian, Sebastian und Robin am Thema Schwäbischer Humor um damit auf Sendung zu gehen. Im Hintergrund Klassenlehrerin Ulrike Weiblen.
Mit aller Ernsthaftigkeit arbeiteten Maximilian, Sebastian und Robin am Thema Schwäbischer Humor um damit auf Sendung zu gehen. Im Hintergrund Klassenlehrerin Ulrike Weiblen. © Foto: Sabine Zeller-Rauscher
Sabine Zeller-Rauscher 10.07.2018

Dass unter anderem Musik und Nachrichten aus dem Radio kommen, wissen wohl die meisten: Wie das Ganze jedoch  genau produziert wird, wohl die wenigsten. Die Klasse 8a von Klassenlehrerin Ulrike Weiblen blickt jetzt voll durch. Seit Wochen bereiteten sich dich Schüler darauf vor. Am Montag und Dienstag gab es dann einen Radiointensivworkshop mit den Spezialisten Albrecht Ackermann und Uwe Kaiser. Beide Medienreferenten bei der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung, die sich unter anderem zum Ziel gemacht hat, die Medienkompetenz der Schüler zu steigern.

Silvio und Joshua zählen zu den Jugendlichen, die regelmäßig Radio hören. Zum einen der guten alten Rockmusik wegen, zum andern weil verschiedene Themen beleuchtet werden. Auf den Komplex „Migration und Integration von Flüchtlingen“ konzentrierten sich die beiden beim Radioworkshop, der einmal im Monat an einer Schule in Baden-Württemberg Halt macht: Für Silvio eine  Abwechslung zum Schulalltag. Beide bestätigen, dass es nicht immer einfach war, die Passanten auf der Straße mit dem Aufnahmegerät in der Hand zu interviewen. „Das Thema war schon verzwickt, dennoch haben viele offen geantwortet“, zeigt sich Silvio zufrieden mit der Redebereitschaft der Älbler.

Im Vorfeld legten Albrecht Ackermann und Uwe Kaiser großen Wert darauf, dass die Schüler gut vorbereitet auf die Passanten zugingen, so dass sie auch ernst genommen wurden. Auch die Anmoderation sowie der Beitrag, bei dem verschiedene O-Töne mit der Moderation zu einem spannenden Beitrag geschnitten wurden, lag in den Händen der Schüler, unterstützt von den Experten.

 Auch Alexandra, Paul, Maryam und Max fanden es richtig spannend, hinter die Kulissen des Mediums Radio zu blicken. Sie nahmen sich dem Thema Höhlen an, wobei sie unter anderem vor Ort an der Gustav-Jakob-Höhle recherchierten. Richtig ernsthaft ging es beim witzigen Thema schwäbischer Humor her, wobei Maximilian, Sebastian und Robin herausfanden, dass den schwäbischen Humor offensichtlich nur die Schwaben selbst verstehen.

In weiteren Kleingruppen wurden die Themen, Gesamtschule, Klimawandel und Wetter, sowie das Leben in Münsingen – dazu wurde auch Bürgermeister Mike Münzing interviewt –  thematisiert, um einen Radiobeitrag daraus zu machen. Statt passivem Konsum wurde beim Projekt die Kreativität durch das aktive Gestalten gefördert.  Radio im Klassenzimmer kooperiert mit dem Jugendradiosender bigFM, bei welchem die Jungen und Mädchen am 20. Juli ins Studio eingeladen sind. Sicherlich  ein  Highlights. Alle anderen Beiträge sind ab Mitte der Woche unter www.lkjbw.de/schule-kultur-medien/radio-im klassenzimmer.de zu hören.

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