In Baden-Württemberg werden lediglich 12,9 Prozent der für die Photovoltaik geeigneten Dachflächen genutzt. Grund genug für die KlimaschutzAgentur im Landkreis Reutlingen zusammen mit dem Ortsverband Mittlere Alb von Bündnis 90/Die Grünen einen Informationsabend zum Thema Photovoltaik und Mieterstrom zu veranstalten. Dieser fand in der Zehntscheuer Münsingen statt.

Corinna Vogt von der Klimaschutz Agentur und Alexandra Alth, von den Grünen führten in das Thema ein und moderierten durch den Abend. Zuerst berichtete Achim Schöllhammer von der Firma Schöllhammer Energiesysteme aus Bad Urach über die Technik und Kosten. Die Investitionskosten seien in den vergangenen Jahren stark gesunken. Dadurch seien Photovoltaikanlagen heute meist in erster Linie Selbstversorger- und keine Kapitalanlagen mehr. Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach sei es möglich rund 30 Prozent des im Haus benötigten Stroms selbst zu erzeugen. „Wird das System durch einen Batteriespeicher ergänzt, ist ein Autarkiegrad von 60 Prozent möglich“, sagte Schöllhammer. Optimal seien Dachflächen mit einer Neigung von 20 bis 50 Grad. Dabei sei sowohl eine Süd-, als auch eine Ost-West Ausrichtung geeignet. Bei Ost-West sei der Ertrag zwar etwas geringer, dafür stehe oft die doppelte Fläche zur Verfügung.

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