Knapp vier Stunden blätterten sich die Münsinger Kommunalpolitiker am Montagabend in der Zehntscheuer durch den Haushaltsplan 2019. Stadtkämmerer Jürgen Oettinger gab einen Überblick sowohl über die Systematik der doppelten Buchführung in Kommunen (Doppik) als auch über die vielen anstehenden Investitionen (wir haben berichtet). Bürgermeister Mike Münzing ging auf verschiedenen Eckdaten ein, griff das eine oder andere Vorhaben auf, mit dem sich der Gemeinderat demnächst befassen wird. Oder eben auch nicht: Für die weiteren Planungen wegen einer Zusammenlegung von Frei- und Hallenbad hatte die Stadt mit Geld aus einem Bundesförderprogramm gerechnet. Das nun ist dreizehnfach überzeichnet, also nichts mehr im Topf. Ob es noch mal aufgelegt wird, ist unklar. „Wir fahren halt mit dem Hallenbad weiter, so lange es geht“, betonte Münzing.

Thema wohl schon in der Maisitzung wird das Bestattungswesen sein. Da steht die Gemeindeprüfanstalt schon eine ganze Zeit bei der Verwaltung auf der Matte: Die Stadt soll gewisse Aufgaben übernehmen, zum Beispiel Gräber ausheben und den Friedhof pflegen, erklärte Münzing. Dazu brauche es Betriebsfahrzeuge, und dafür sind schon mal 100 000 Euro im Haushalt eingestellt.

Mehr lesen Sie in unseren ABO-Ausgaben.