Münsingen/Bad Urach Neuer Sprecherrat der Gedenkstätten im Land

Der neue LAGG-Sprecherrat (v.l.): Dr. Martin Ulmer, Thomas Stöckle, Dr. Andrea Hoffend, Dr. Nicola Wenge, Marco Brenneisen, Carola Grasse, Felix Köhler, Jost Grosspietsch.
Der neue LAGG-Sprecherrat (v.l.): Dr. Martin Ulmer, Thomas Stöckle, Dr. Andrea Hoffend, Dr. Nicola Wenge, Marco Brenneisen, Carola Grasse, Felix Köhler, Jost Grosspietsch. © Foto: LpB
Münsingen/Bad Urach / SWP 29.03.2016
Die Delegiertenversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen wählte neuen Sprecherrat.

Auf ihrer Delegiertenversammlung im Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) in Bad Urach haben die Vertreter der Gedenk- und Erinnerungsstätten im Land einen neuen Sprecherrat gewählt. Die acht Gewählten stehen nun für zwei Jahre dem ehrenamtlichen Gremium vor und koordinieren die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG). Dabei vertreten sie die Vereine und Initiativen in der Öffentlichkeit, auf politischer Ebene und setzen die Entscheidungen der Delegiertenversammlung um. In ihrem Amt bestätigt wurden Carola Grasse (Jüdisches Museum Emmendingen), Jost Grosspietsch (Freundeskreis Ehemalige Synagoge Sulzburg), Felix Köhler (KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz), Thomas Stöckle (Gedenkstätte Grafeneck) sowie Dr. Nicola Wenge (Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm). Neu gewählt wurden Marco Brenneisen (KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen), Dr. Andrea Hoffend (Lernort Zivilcourage und Widerstand Kislau) und Dr. Martin Ulmer (Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb, Geschichtswerkstatt Tübingen). Neben der Wahl des neuen Sprecherrates verabschiedeten die Delegierten eine neue Wahl- und Geschäftsordnung. Mit Blick auf die vergangenen Jahre zeigte sich der Sprecherrat zufrieden mit der landesweiten Entwicklung der Gedenk- und Erinnerungsstätten. Inhaltlich beschäftigten sich die Delegierten mit dem Thema Jugendarbeit und Nachwuchsförderung. Dr. Martin Nörber vom Jugendreferat des hessischen Sozialministeriums zeigte Chancen und Möglichkeiten einer Jugendbeteiligung durch "Peer-Education", also durch gleichaltrige Jugendliche als Multiplikatoren, auf. Ziel sei es, die Angebote der Vereine und Initiativen vor Ort weiterzuentwickeln, um junge Menschen anzusprechen, für die Auseinandersetzung mit Gedenkstätten anzuregen und Interesse für historisch-politische Bildung zu wecken.

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