Sie zählt zu den ältesten Gebäuden Zwiefaltens und ist das einzige Bauzeugnis der bedeutenden Klosterarchitektur Zwiefaltens in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Heute präsentiert sich die Friedhofs- oder Liebfrauenkapelle, die auch Gottesackerkapelle oder Frauenkirchle genannt wurde, nach umfangreicher Sanierung in neuem Glanz.

Bürgermeister Matthias Henne sprach von einem „großen finanziellen Projekt“, immerhin hat die Außensanierung mit der Erneuerung des Daches und der Verschönerung der Fassade sowie die umfassende Innensanierung rund 500 000 Euro gekostet. Davon kamen 220 000 Euro vom kirchlichen Ausgleichsstock, 232 000 Euro hat die bürgerliche Gemeinde und 22 000 Euro die Kirchengemeinde beigesteuert, außerdem leistete das Landesdenkmalamt einen Beitrag von 28 000 Euro. Darüber hinaus gingen zahlreiche Spenden von Bürgern ein.

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Nonnen lebten einst im Konvent, viele von ihnen in einer vermauerten Zelle. Sie beteten und arbeiteten als Kunsthandwerkerinnen oder in der Textilgestaltung.