Freitag, 23. August

Mit grenzenloser positiver Energie und spontaner Magie überraschen El Flecha Negra ihre Zuhörer. Die Musiker aus Chile, Peru, Spanien und Deutschland sind heute ab 22.30 Uhr zu Gast beim Kickfeschd des Vereins für angewandte Lebensfreude auf der Steig beim Schützenhaus in Meidelstetten. Sie verbinden traditionelle Stile wie Cumbia und Reggae mit Mestizo und peruanischen Chicha Sounds. Mit dem aktuellen Album „Tropikal Passport” liefert die Band ein tanzbares und zugleich tiefgreifendes Statement ab, das südamerikanische Roots und karibische Leichtigkeit vereint. 2015 erschien El Flecha Negras Debütalbum „Schwarzwald“. Sie spielten mehr als 200 Konzerte in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Mit zwei Trompeten, Schlagzeug, traditionellen Flöten und psychedelischer Chicha-Gitarre wuchs El Flecha Negra zu einem Quintett. In den dreizehn Songs auf „Tropikal Passport“ erzählen die Musiker von El Flecha Negra von ihren Wünschen und Träumen wie dem Zusammenwachsen der Kontinente, von Freiheit und Liebe, vom Aufbrechen und Reisen sowie von der Freiheit, bleiben zu dürfen und zu genießen – es sind ihre persönlichen Geschichten, die sie dorthin gebracht haben, wo sie heute stehen. Der Eintritt ist frei.

Im Roxy in Ulm wird das 30-jährige Bestehen mit einem weiteren Konzert gefeiert. Auf der Kulturbiergartenbühne tritt um 20.30 Uhr die Band Loud Packers auf.

Samstag, 24. August

Ab 15 Uhr ist Sommerfestzeit im Schelklinger Stellwerk und zwar Open Air. Zwei Livebands gewährleisten den musikalischen Kick: Two Generations sorgen als Akustikband der Extraklasse für Rock in allen Spielarten. Die vier Musiker zeigen, dass keine Verstärker nötig sind, um richtig abzurocken. Ein Naturtalent an der Gitarre, ein Vollblutmusiker an Bass, Posaune und Kontrabass, ein Rhythmusprofi am Cajon sowie zwei unglaubliche Stimmen sorgen für den unverwechselbaren Sound von Two Generations. Mit von der Partie im Stellwerk ist Wolfgang Kalb mit der Fingerpicking & Bottleneck Bluesguitar. Seit mehr als 40 Jahren spielt Wolfgang Kalb aus Hirschaid bei Bamberg im Fingerpickingstil oder als Bottlenecker auf der Dobrogitarre und interpretiert die Lieder der alten Blues-Meister auf seine eigene Weise. In seinem Repertoire finden sich die Stücke seiner Vorbilder wie Blind Blake, Robert Johnson, John Hurt und andere Vertreter des Country Blues der 20er- und 30er Jahre. Seine Stimme gilt als ehrlich und authentisch, trotzdem ist er den Originalen sehr nahe.

Zurück zum Kickfeschd: Ema Yazurlo aus Argentinien war jahrelang mit der Band La Zurda unterwegs. Nun startet er sein eigenes Projekt unter dem Titel  „Ema Yazurlo & Quilombo Sonoro“. Sein neues Album „Music y Amor“ präsentiert der Künstler nun erstmals auch in Deutschland. Ein wilder Mix aus südamerikanischen Rhythmen, die zwischen Weltmusik, Cumbia, Reggae, HipHop, Rap und Electro Swing changieren und die mit teilweise südamerikanischen Instrumenten wie der Charango oder Quatro gespielt werden erwarten das Publikum auf der Steig ab 21 Uhr. Unter anderem spielte Ema Yazurlo 2015 überaus erfolgreich auf verschiedenen Festivals in ganz Europa. Der Musiker nimmt seine Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch südamerikanische Sounds und Rhythmen. Richtig durchstarten werden dann ab 22.30 Uhr Rumba de Bodas. Mit ihrem hochtourigen Latin-Funk-Mix bewegt sich die Band zwischen Discomusik und Ska – getragen durch die ungenierte Seele des Punks. Rumba de Bodas drittes Album „Super Power“ ist ein furioses und begeisterndes Werk: Eine soullastige Bläser-Section, Rhythmen, die sich zwischen Funk und Ska bewegen und ihre Bezüge zur Musik Lateinamerikas, wie zum Beispiel der kolumbianischen Cumbia, nicht leugnen können und wollen – obwohl Sängerin Rachel Doe fast ausschließlich in Englisch singt. Gegründet wurde die Band 2008. Mit einem Van und ein paar Zelten reisten sie quer durch Europa, um die Bühnen zu erobern. Stets mit im Gepäck haben sie Latin-Vibes, Funk, Swing und Ska: ein Groove. Zehn Jahre später kann die Band nun auf viele Touren rund um den Globus zurückblicken und ein reichhaltiges musikalisches Repertoire ihr Eigen nennen.

Im Ulmer Roxy sind ab 20.30 Uhr auf der Kulturbiergartenbühne Tini Trampler & The Playbackdolls zu hören.

Donnerstag, 29. August

Unter dem Motto „Surprise Act“ geht der Lagerfeuerabend im Biergarten des Tübinger Sudhauses um 20 Uhr an den Start.

Von lauten, rauen Pub-Songs über gefühlvoll arrangierte Balladen bis hin zu mitreißenden Tune-Sets: Das sind Stout. Die beiden Musiker, Mario Kuzyna & Simon Scherer treten ab 20.30 Uhr im Schelklinger Stellwerk auf. Durch vielfältige Instrumentierung und ihre charakteristischen Stimmen erzeugen sie einen überraschend breiten Klang. Folk, der auf Traditionen setzt und zugleich durch die kreativen Arrangements und Ideen neu auflebt.

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