Münsingen Letzter Schritt "Roter Platz"

Baubesprechung: Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der Baufirma und der Elektriker planen die nächsten Schritte bei der Neugestaltung des Münsinger Rathausplatzes, die voraussichtlich bis zum Weihnachtsmarkt abgeschlossen ist. Foto: Ulrike Bührer-Zöfel
Baubesprechung: Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der Baufirma und der Elektriker planen die nächsten Schritte bei der Neugestaltung des Münsinger Rathausplatzes, die voraussichtlich bis zum Weihnachtsmarkt abgeschlossen ist. Foto: Ulrike Bührer-Zöfel
ULRIKE BÜHRER-ZÖFEL 17.06.2014
Im Westen was Neues, jedenfalls vor dem Münsinger Rathaus: Bagger graben dort zur- zeit für die Umgestaltung des Platzes.

Der Humus ist runter, der Platz ausgekoffert, als Unterbau kommt Schotter in das Loch, darauf dann, wo einst Rasen war, Betonplatten. Das gehört zur Neukonzeption, bei der Barrierefreiheit und gute Begehbarkeit der Fläche Maßgaben sind.

Und weil der Platz künftig Veranstaltungsort nicht nur für Märkte sondern auch für Konzerte und Theater ist, wird als ein Hauptgestaltungselement eine Bühne gebaut. Die kommt in die westliche Ecke, hat ein Dach, das auf vier Stützen steht; eine Mauer Richtung Parkplatz soll für Schallschutz sorgen. Die Fundamente für die Bühne sind dann einer der nächsten Bauschritte. Ebenso die Verkabelung für die elektrische Versorgung des Platzes, für Lampen und die festinstallierten Energiestationen.

Ist die Westseite fertig, wechseln Arbeiter und Baumaschinen auf die östliche Seite, die im Prinzip gleich hergerichtet wird.

So lange wie möglich soll der "Rote Platz" direkt vor dem Rathaus, wo der Wochenmarkt stattfindet, erhalten bleiben. "Der ist der letzte Schritt", so Weber. Und bis zum Weihnachtsmarkt soll alles fertig sein.

Aber weil ja auch bereits vorher Veranstaltungen auf dem Platz geplant sind, wird versucht so zu bauen, dass keine abgesagt werden muss. Das gilt auch für die Sommer-Kulturnacht der Musikschule Leichtle am 30. Juli. Schlimmstenfalls, so Weber sind die Platten dann noch nicht drauf. Aber auch auf der Schotterfläche kann man Tische, Bänke und Schirme aufstellen.

Kosten wird die Neugestaltung, zu der auch große Sonnenschirme, Bänke und Spielpunkte gehören, um die 440 000 Euro.

Gestern gab es am Rathaus eine Zwangspause. Die Firma Kleinwächter musste kurzfristig eine Baustelle in der Karlstraße aufmachen. Dort ist eine Kanalabdeckung zusammengebrochen. Reparieren, so Weber, könne man das nur, wenn die Ampeln abgeschaltet sind. Das wiederum lässt sich machen, wenn kein Schulbusverkehr ist, also in den Ferien.