Rockpopjazz Klassiker klingen erfrischend neu

Sängerin Doro Götz spielt mit ihrer Band Radio Mundo am morgigen Samstag im Reutlinger Jazzclub in der Mitte.
Sängerin Doro Götz spielt mit ihrer Band Radio Mundo am morgigen Samstag im Reutlinger Jazzclub in der Mitte. © Foto: Privat
Region / Von Reiner Frenz 14.09.2017

Freitag, 15. September

Er zählt zu den bekanntesten Musikern in Westafrika und wird als König der Koraspieler gepriesen. Seinen Musikstil nennt er selber Kora Pop. Auf seiner Europatournee macht Jalibah Kuyateh am 15. September Halt im Reutlinger franz. K, wo er um 22 Uhr zusammen mit der Kumareh Band sein einziges Konzert in Süddeutschland geben wird. Der vor allem in der Westafrikanischen Diaspora bekannte Musiker und seine Band versprechen alles, was eine afrikanische Konzertnacht ausmacht.

Samstag, 16. September

Mit einer „Allstar Band“ startet der Hirsch in Glems ab 20.30 Uhr in die Herbstsaison. Wer alles dabei sein wird, das dürfte wieder einmal spannend werden.

Radio Mundo, die Band um die Sängerin Doro Götz hat es sich zur Aufgabe gemacht, die reichhaltige rhythmisch-musikalische Vielfalt Mittel- und Südamerikas zu erforschen. Neben traditionellen Stücken aus Brasilien, Kuba, Argentinien, etc. werden auch Eigenkompositionen und Popsongs zu hören sein. Ohne Berührungsängste spielen die vier mit Elementen aus Latin, Jazz, Funk und Klassik. So klingen selbst Klassiker bei Radio Mundo erfrischend neu und „unerhört“. Beginn im Reutlinger Jazzclub in der Mitte ist um 20.30 Uhr.

Bewaffnet mit Klavier, der deutschen Sprache und seiner rauen nicht-weghören-können-Stimme bringt der Berliner Sänger und Songwriter Hannes Kreuziger die Dinge klar und unwiderlegbar auf den Punkt. Intensität pur und irgendwie anders als das was man sonst so kennt. Seine Songs sind aus dem Leben entstanden und er hat den Anspruch, das was er selbst erlebt und erlitten hat, anderen auch zugänglich zu machen. Live ist er ab 20 Uhr in der Kulturkneipe Nix in Blaubeuren zu erleben.

In der Ulmer Donaubastion steigt ab 17.30 Uhr die Kulturnacht. Musik gibt es unter anderem von der Monkey Riot Gang und von Nick und June.

Sie sind längst Legende und haben jüngst sogar eine neue Scheibe produziert: Procol Harum (“A Whiter Shade of Pale“) gastieren um 20 Uhr im Theaterhaus in Stuttgart.

Montag, 18. September

Als sie sich das erste Mal trafen, zur Jamsession in einer Abrissbude, war klar, dass es mehr sein würde, als nur ein einziger gemeinsamer Abend. Sie hatten sich gefunden. Das war vor 10 Jahren. In der Abrissbude kann man inzwischen schon lang nicht mehr proben. Und aus der Jamsession wurde die Alin Coen Band, die inzwischen drei Platten, ein Dutzend Tourneen und bereits mehr als 300 Konzerte im In- und Ausland gespielt hat. Konzerbeginn im Reutlinger franz. K ist um 20 Uhr.

Punkrock trifft auf Pop: The Soap Girls spielen ab 20.30 Uhr im Kreuz in Obermarchtal.

The Sisters of Mercy sind vor allem eines: Eine Live-Band. Ab 20 Uhr rocken sie das LKA/Longhorn in Stuttgart.

Mittwoch, 20. September

First Breath After Coma ist eine fünfköpfige PostRock-Band, die man so eher aus Edingburgh oder Glasgow denn aus Portugal erwartet hätten. Hymnische Chöre treffen auf schwer verhallte Vocals und Gitarrenlicks, die wie eine Kreuzung aus Editors und Slowdive klingen. Beginn im Reutlinger franz. K ist um 20 Uhr.

Donnerstag, 21. September

Mit seinem ersten eigenen Album, hat sich D’r Schorsch den seit langem gehegten und über die Jahre gewachsenen musikalischen Wunschtraum erfüllt, ausschließlich eigene Musik mit eigenen Texten auf die Bühne zu bringen. Und zwar genau so produziert, wie er es wollte. Sein Album wird er ab 20 Uhr im Tübinber Sudhaus vor.