Der Münzdorfer Jugendclub sorgte jetzt dafür, dass das Kriegerdenkmal in der Ortsmitte wieder in frischem Glanz erstrahlt, wie sich der scheidende Ortsvorsteher Paul Baier freut. Entstanden ist das Denkmal, das die Namen der  Gefallenen und Vermissten vom Ersten und Zweiten Weltkrieg aus Münzdorf, Weiler und Derneck enthält in seiner jetzigen Form Anfang 1960. Zuvor stand am gleichen Platz vom 1. Weltkrieg ein Natursteindenkmal mit einer Gefallenentafel aus einer Metallplatte und obendrauf  einem Steinkreuz. An diesem Platz gab es früher auch noch eine Hüle. Von älteren Münzdorfern erfuhr Baier, dass die örtlichen Kriegsteilnehmer vom Ersten Weltkrieg vor ihrem Einrücken unter sich besprochen hatten, dass die Heimkehrer dann den Gefallenen an diesem Ort ein Denkmal errichten werden.

Die Natursteine stammten aus dem Tiefental unterhalb der Burg Derneck. Probleme hätten die Heimkehrer dann mit dem Förster von Derneck bekommen, weil sie ohne zu fragen oder eine Genehmigung die Natursteine dort geholt haben, erfuhr Baier.

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