Neun Städte und Gemeinden haben im Juni in Stuttgart ein „Kompetenznetzwerk Quartiersentwicklung“ gegründet. Initiatoren sind der Gemeindetag Baden-Württemberg und das Gemeindenetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Baden-Württemberg. Auch Mehrstettten gehört neben Hechingen, Rottweil, Achern, Tengen, St. Georgen, Oberwolfach, Karlsbad, und Lauchringen dazu. Die Alb-Gemeinde will im Rahmen des Programms und mit den Zuschüssen daraus das Areal am und um den Marktplatz neu gestalten.

In Städten und Gemeinden ist die Entwicklung von Stadt- und Ortsteilen, Dorfplätzen und Zentren nie ein Thema für den „grünen Tisch“. Immer geht es auch um die Kooperation mit den im Sozialraum lebenden und handelnden Bürgern. Städte und Gemeinden setzen sich intensiver damit auseinander, ihre Kommunen vor Ort gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten.

Ziele des Kompetenznetzwerks

Ziel des Kompetenznetzwerks Quartiersentwicklung ist es, unterschiedliche Wege zu erproben. Parallel dazu werden sich die Modellkommunen zum gemeinsamen Fachaustausch treffen, um Erfahrungen einzubringen und die jeweiligen Erkenntnisse zu diskutieren. Ergänzend werden externe Fachexpertisen eingebracht. Begleitet und beraten werden die Entwicklungsvorhaben durch Nicole Saile, Fachberatung Gemeindenetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.

Die konstituierende Sitzung fand jetzt in Stuttgart statt. Für Mehrstetten nahm Bürgermeisterin Franziska Kenntner daran teil. Am Vormittag stand das gegenseitige Kennenlernen von Kommunen, deren Vertreter der Kommunen und der jeweiligen Projekte im Vordergrund. Am Nachmittag erarbeiteten die Teilnehmer den Rahmen und die Themen ihres zukünftigen Zusammenwirkens.

Treffen im November

Den Abschluss der konstituierenden Sitzung und zugleich den Startschuss für das Kompetenznetzwerk bildete die Unterzeichnung der Gründungsvereinbarung durch die Vertreter der Kommunen. Für den Gemeindetag unterschrieb Präsident Roger Kehle. Der nächste Fachaustausch findet im November im Projektstandort Achern im Stadtteil Önsbach statt. Dort wird es darum gehen, wie Bürgerinnen und Bürger in den Prozessen optimal angesprochen und beteiligt werden.