Mehrstetten FSJ-Stelle für Grundschule

Mehrstetten.  / Ulrike Bührer-Zöfel 16.05.2018

Der Internationale Bund (IB), Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit,  hatte bereits letztes Jahr bei der Gemeinde Mehrstetten angefragt, ob diese nicht eine FSJ-Stelle schaffen könne. Und auch Rektor Ulrich Knäuer hat daran großes Interesse, und zwar für seine Ganztagesgrundschule, die  es seit letztem  Jahr gibt. Die Unterstützung wäre ihm im Schulalltag  sehr willkommen. Am Montagabend stand nun das Thema auf der Tagesordnung für den Gemeinderat, und die Kommunalpolitiker stimmten zu, eine Stelle für ein FSJ (Freiwillig Soziales Jahr) anzubieten.

 Bürgermeisterin Franziska Höchstädter hatte zuvor betont,  die Stelle sei zum einen  eine Chance, die Schule zu unterstützen – bei Projekten, bei Morgen- und Nachmittagbetreuung. Außerdem  gebe es so eine weitere  Person, die im Unterricht dabei sei, sich zum Beispiel „um intensiv betreuungsbedürftige Kinder kümmern kann“. Zum anderen, so Höchstädter weiter, biete  man einem jungen Menschen die Möglichkeit,  in das Berufsfeld reinzuschnuppern.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt  35 Stunden. Kosten für die Gemeinde: 645 Euro im Monat; enthalten sind da ein Taschengeld von 350 Euro, Sozialversicherungsbeiträge sowie  eine Verwaltungskostenumlage für den Träger, also den IB. 

Für die FSJ-Stelle für elf Monate muss die Gemeinde 2018/2019 insgesamt  6740 Euro finanzieren.  Gemeinderäte und Verwaltung hoffen, dass  sich bereits fürs nächste Schuljahr ein FSJler findet.

Joachim Burkhardt wollte wissen: „Was können da für Leute kommen?“.  Sie sind zwischen 16 und 27 Jahren alt, sind oft aus dem Ort oder der nahen Umgebung, so die Erfahrungswerte des IB, erklärte Höchstädter. Ob man denn ein Mitsprachrecht bei der Auswahl habe, interessierte  Bernd Schiller. Habe man. Klar ist, dass  der FSJler, der künftig in der Schule mitarbeitet, 18 Jahre alt sein und einen Führerschein haben muss.

Mehrstetter Verwaltung und Schule sowie IB  arbeiten jetzt  gemeinsam   ein Anforderungsprofil aus und  wählen dann unter den  Bewerbern einen aus.