Schillerschüler konnten gegen Ende des Schuljahres 2016/2017 in der fünften Klasse nicht nur zwischen Technik und Alltagskultur/Ernährung/Soziales wählen, sondern zum ersten Mal zusätzlich ab der Klasse 6 noch die Fremdsprache Französisch.

13 Schüler entschieden sich im letzten Schuljahr für dieses Wahlpflichtfach, in diesem Jahr haben sich neun Schüler dazu entschlossen, diese Sprache zu lernen. „Sie lernen nicht nur Grammatik, sondern vor allem, wie man auf Französisch kommuniziert“, erklärt Lena Pappelau, die als einzige Lehrerin an der Schillerschule dieses Fach unterrichtet. Die Begeisterung der Kinder sei bisher sehr groß, die Sechstklässler hätten bereits nach vier Schulstunden gelernt auf zwölf zu zählen und wie man sich vorstellt.

„Je m´appelle Leon“, sagt der Junge stolz, als ihn Margot vom „FranceMobil“ nach seinem Namen fragt. Sie ist als Lektorin auf Deutschlands Straßen im Auftrag des Deutsch-Französischen Instituts der Robert-Bosch-Stiftung unterwegs, um Kinder spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern und ein attraktives, freundliches und aktuelles Frankreichbild zu vermitteln. Dabei hat sie auch in Münsingen Halt gemacht und der Schillerschule einen Besuch abgestattet. „Französisch macht Spaß“, will sie den Schülern deutlich machen. Schnell erfahren sie, dass das deutsche „U“ in Frankreich als „Ü“ gesprochen und das „T“ am Ende eines Wortes einfach weggelassen wird.

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