Mehrstetten Förster wirbt für Kauf von Eschenholz

Gemeinderäte, Bürgermeister, Jagdpächter und Bürger waren am Samstag mit Förster Reinhard Metzger (l.) im Mehrstetter Gemeindewald unterwegs.
Gemeinderäte, Bürgermeister, Jagdpächter und Bürger waren am Samstag mit Förster Reinhard Metzger (l.) im Mehrstetter Gemeindewald unterwegs. © Foto: Ulrich Stepahni
EB 14.06.2016
Naturverjüngung und Eschensterben waren unter anderem Themen beim Waldumgang mit Förster Reinhard Metzger am Samstag in Mehrstetten.

Nicht wie üblich im Herbst, sondern zu einer anderen Jahreszeit fand der Waldumgang in Mehrstetten statt. 22 Teilnehmer, darunter die Jagdpächter Hans Spieth und Christian Schmauder, fünf Gemeinderäte, Bürgermeister Rudolf Ott und interessierte Bürger und Bürgerinnen waren am Samstag dabei. Mehr als dreieinhalb Stunden ging es durch den Gemeindewald im südlichen Bereich der Gemarkung.

Ausgangspunkt war der Fohlenhof. Auf dem über vier Kilometer langen Gang durch den Forst gab Revierförster Reinhard Metzger umfangreiche und sehr anschauliche Informationen. Im Waldbezirk "Oberhäule" waren sehr gute Beispiele über nachwachsende Baumarten und die Naturverjüngung zu sehen. Schadhafte Bäume, von Rotfäule und Borkenkäfer befallen, gab es aber auch zu sehen. Besonders prächtig haben sich die vor zehn Jahren gepflanzten 15 000 Buchensetzlinge im "Oberhäule" zwischenzeitlich entwickelt.

Über "Schneidersteichle" ging es an der Grillstelle vorbei in die "Rubenhalde". Das Waldbild dort mit großen Laubbäumen gefiel besonders.

Auch zum Eschensterben nahm Förster Metzger Stellung und warb für den Kauf von Eschen-Brennholz, das zu günstigen Konditionen verkauft wird. Auch sei Eschenholz ein leicht zu spaltendes Holz mit einem hohen Brennwert.

Zum Schluss der Exkursion durch den Mehrstetter Gemeindewald luden die Jagdpächter die Gruppe zum obligatorischen Rehessen in das Gasthaus "Fohlenhof" ein.