Ferienring Ohne Weiterentwicklung geht’s nicht

Bei der Jahreshauptversammlung des Ferienrings konnte die Vorstandschaft von einem erfolgreichen Jahr 2017 berichten.
Bei der Jahreshauptversammlung des Ferienrings konnte die Vorstandschaft von einem erfolgreichen Jahr 2017 berichten. © Foto: Privat
Region / swp 26.03.2018

Die Tourismusbranche boomt, Vermieter von Ferienwohnungen dürfen sich aber auf ihren Erfolgen nicht ausruhen. Der Ferienring Schwäbische Alb hat dies schon vor Jahren erkannt und bietet deshalb seinen zahlreichen Mitgliedern, die Gastgeber von 98 Unterkünften sind, ständig die Möglichkeit zur Fortbildung. Denn längst ist eine Ferienwohnung, die einst einem landwirtschaftlichen Betrieb die Möglichkeit für ein Zusatzeinkommen bot, zu einem zweiten Standbein oder sogar zum Haupterwerb geworden, das es stets zu pflegen und auszubauen gilt. „Insbesondere viele Frauen haben durch den Tourismus den Weg in die Selbständigkeit geschafft und sind zu Managerinnen geworden“, freut sich Traudl Brunner, Vorsitzende des Ferienrings. Bei der Jahreshauptversammlung hob sie deshalb auch die Notwendigkeit der stetigen Weiterentwicklung hervor. So ist vor allem das Internet mit 90 Prozent aller Buchungen zum Dreh- und Angelpunkt geworden, ein neu eingerichteter Buchungskalender auf den Homepages der Anbieter soll den Vorgang für Vermieter und potentielle Gäste erleichtern. „Allerdings hapert es noch an der Pflege und Umsetzung“, hat Brunner festgestellt und deshalb dazu eingeladen, verstärkt separate Schulungsangebote in Anspruch zu nehmen.

Insgesamt blickten Mitglieder und Vorstandschaft des Ferienrings auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Es wurden Schulungen zu Themen wie Hygiene, Rechtsfragen in der Vermietung privater Ferienquartiere und gewerblicher Beherbungsbetriebe sowie zur Biosphären-Partnerschaft durchgeführt. Es gab Betriebsbesichtigungen und DTV-Klassifizierungen, einen Ausflug sowie Urkundenübergaben für ausgezeichnete Anbieter. Das Biosphärengebiet und die Schwäbische Alb wurden eindrucksvoll auf der CMT in Stuttgart und auf der Grünen Woche in Berlin präsentiert, in der Länderhalle Baden-Württemberg übernahm der Ferienring die Gestaltung eines Nachmittags mit tollem Programm.

Zum Erfolg wurde der erste Schwäbische Genussabend, der im August anstelle des traditionellen Hoffestes auf dem Heidäckerhof bei Familie Rauscher in Ödenwaldstetten statt fand. Aufgrund des großen Zuspruchs wird es im laufenden Jahr unter dem Motto „So schmeckt die Alb – Aufgetischt“ eine Fortsetzung geben. (Siehe Infokasten).

2018 ist ein besonderes Jahr für den Ferienring. Vor 45 Jahren wurde er auf Initiative der Kreissparkasse Münsingen gegründet, Manfred Walter fungierte als Geschäftsführer in Zusammenarbeit mit dem Kreisbauernverband und dem Kreislandwirtschaftsamt. „Seither waren wir einem stetigen Wandel unterzogen. „Der Ferienring hat sich hervorragend entwickelt und wird dies auch weiterhin tun“, ist Traudl Brunner überzeugt. Dies zeigt sich am Eindrucksvollsten angesichts vieler Zertifizierungen und immenser Anstrengungen im Marketingbereich die dafür sorgen, dass die Unterkünfte der Mitglieder gut belegt sind.

Menü und Kabarett im Kuhstall

„So schmeckt die Alb – Aufgetischt“ findet  auch dieses Jahr wieder statt. Die Besucher erwartet am 13. Juli um 18 Uhr im ländlich dekorierten Kuhstall bei Familie Arnold in Aichelau ein regionales Drei-Gänge-Menü, dazu urige Unterhaltung mit dem Kabarett-Trio „WaDaWidd“ sowie schwäbische Kommede mit „Hilde und Paula im Wellnessfieber“. Karten gibt es im Vorverkauf bei Bettina Rudolf unter Telefon (0 73 95) 92 47 37 oder unter info@ferienring-alb.de.

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