Gundelfingen Erstmals sind die Werke von Vater und Tochter vereint

SWP 25.04.2014

Es sind Fundstücke, die die leidenschaftliche Sammlerin Katrin Prinich-Heutzenröder unter dem Mikroskop mit dem Auge in Fragmente zerlegt, um sie in eigener Ordnung, meist mit spitzer Zeichenfeder, auf Papier und Holz wieder neu zusammenzufügen. Sensible Natureindrücke, die sich aus feinsten Liniengespinsten formen und die Grenze zwischen dem Tatsächlichen, der Wissenschaft und dem Entstehenden, der Poesie, aufheben.

Mit dem Anspruch, dem Abbild der Natur verhaftet bleiben zu wollen, dringt Franz Prinich vor zu den Geheimnissen, hinter den Geweben der Natur: "Wenn Du eine mit vielen Flecken besudelte Mauer oder eine Wand aus vielfarbigen Steinen betrachtest, wirst du Ähnlichkeit mit Landschaften und ihren Bergen, Küsten, Felsen, Bäumen, Ebenen, großen Tälern jeder Art feststellen", sagte er. Der 2012 verstorbene Franz Prinich bezeichnete sich als Romantiker, der er eigentlich nicht sein wollte. Zum ersten Mal sind die Werke von Vater und Tochter in einer Ausstellung vereint. Vernissage ist am 1. Mai, 14 Uhr, im Museum+Stiftung Anton Geiselhart.

Info Weitere Infos im Internet www.stiftung-anton-geiselhart.de