Lindenhof Eine Reise durch die Region

Der neue Postkasten im Biosphärenzentrum.
Der neue Postkasten im Biosphärenzentrum. © Foto: Privat
Melchingen/Münsingen / swp 21.02.2018

Im September 2016 stellte das Theater Lindenhof den ersten Postkasten auf, einen großen, blauen begehbaren Kubus aus Holz. Er empfängt die Besucher mit einem Video und lädt sie dazu ein „Fragen an die Welt“ zu beantworten oder auch selbst neue „Fragen an die Welt“ zu stellen.

Von Anfang an war es die Idee der Postkasten-Erfinder Carola Schwelien, Silvie Marks und Johannes Schleker, den Postkasten auf eine Reise durch die Region zu schicken, um möglichst viele verschiedene Stimmen einfangen zu können. Doch das erste Modell war auf Grund seiner Maße nur für große Räume geeignet. Deshalb beschlossen die Postkasten-Macher einen zweiten, kleineren Postkasten zu entwerfen.

Kürzlich erreichte die neue, blaue kompakte Box mit Einwurfschlitz ihren ersten Standort. Sie steht im Biosphärenzentrum in Münsingen und empfängt die Besuchenden mit zwei ersten Fragen: „Was erwarten sie von der Natur“ und „Was ist Ihre Frage an den Menschen?“.

Der Leiter des Biosphärenzentrums Tobias Brammer kann sich vorstellen, dass der Postkasten auch noch in weitere Zentren im Biosphärengebiet reisen wird. Ebenso ist geplant, dass auch vom Biosphärenteam neue Fragen formuliert werden.

Und was machen die Theaterleute mit der eingegangenen Post? Carola Schwelien, Silvie Marks und Johannes Schleker haben verschiedene Ideen.

Eine davon haben sie bereits umgesetzt: Ein Spiel, in dem sich die ausgefüllten Karten zu witzigen Frage-Antwort-Dialogen kombinieren lassen.

Zukünftig ist außerdem ein Aufführungsformat geplant, das die eingefangenen Stimmen auf die Bühne bringt.

Wer sich vorstellen kann, den Postkasten eine zeitlang bei sich im Unternehmen, in der Einrichtung, bei einem Festival oder einer Konferenz aufzustellen, der kann sich mit Carola Schwelien (carola.schwelien@theater-lindenhof.de) in Verbindung setzten.

Gefördert und finanziert wird der Postkasten im Rahmen des Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ im Programm „Trafo – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

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