Schon die alten Griechen und Römer wussten die Wonnen des Badens zu schätzen. Sie schwitzten in Heißluftbädern und nutzten Mineralquellen, deren Wirksamkeit den Glauben an Wasser als Jungbrunnenelixier verstärkte. Das zeigen die Beispiele der großen römischen Thermen mit ihren ausgeklügelten Heizsystemen, den angeschlossenen Spiel- und Sportstätten und den unterschiedlichen Badeanwendungen, deren Auswirkungen auf die heutige Wellness-Kultur unübersehbar sind. Auf 43 großen Bild- und Texttafeln werden die Ausstellungsbesucher während der regulären Öffnungszeiten der Kreissparkasse bis zum 31. Mai durch die Badekultur mehrerer Epochen geführt. Man erhält bei dem Gang durch die Jahrhunderte einen Eindruck vom ausschweifenden Treiben in den öffentlichen Badestuben des Mittelalters und schließlich deren Niedergang, hervorgerufen durch Sittenlosigkeit und mangelnde Hygiene sowie der grassierenden Pest. Man begegnet aber genauso auch dem Mythos der wiederkehrenden Jugend durch den Jungbrunnen und erfährt Interessantes über die Wiederbelebung des Badewesens durch neue medizinische Erkenntnisse und deren Umsetzung in den See- und Thermalbädern.

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