Dürrenstetten Ein kühles Blondes bei geselligem Plausch

Junge und Junggebliebene schwangen in Dürrenstetten das Tanzbein zu Andis aufgelegten Hits bis in den frühen Morgen. Foto: Roswitha Häbe
Junge und Junggebliebene schwangen in Dürrenstetten das Tanzbein zu Andis aufgelegten Hits bis in den frühen Morgen. Foto: Roswitha Häbe
Dürrenstetten / ROSWITHA HÄBE 25.06.2012
Schlemmern, Freunde treffen und ein frisch gezapftes Bierle: Bei der Dürrenstetter Hockete feierten Dorfbewohner zwei Tage lang kräftig mit.

Die traditionell immer am letzten Juniwochenende stattfindende Hockete der Freiwilligen Feuerwehr Dürrenstetten hat sich als lieb gewonnene Tradition und kleines Bürgerfest etabliert und wäre ohne den Gemeinschaftsgeist unter den aktiven Wehrleuten kaum zu bewältigen: Alle Kameraden mit Frauen traten pünktlich zum Hockete-Dienst an. Es gab genug zu tun, um die Besucher nach Maß zu verwöhnen.

In einem Schuppen im "Grünen" wurde eine Bar installiert, daneben auf Antons Wiese ein Weizenstand und kleines Zelt aufgestellt. Viele Besucher fanden sich am Samstagabend bei angenehmen Temperaturen am Ortsausgang ein und genossen die tolle Atmosphäre der lockeren Freiluftfete.

Im Zelt wurde zu Ohrwürmern von Alleinunterhalter "Andi" getanzt, mitgesungen und geschunkelt. Bis zu später Stunde tummelten sich die Gäste auf dem Festgelände, versammelten sich um den Tresen in der Bar, wo zwei hübsche Mädels Hochprozentiges ausschenkten, oder genossen draußen am Weizenstand beim geselligen "Schwätzle" ein "Kühles Blondes". Viele fanden auch am Sonntag den Weg in das kleine idyllische Dorf: Um die Mittagszeit lief der Festbetrieb auf Hochtouren: Zahlreiche Gäste aus dem Tal und den benachbarten Ortschaften wurden neben der obligatorischen "Roten" mit Salatteller der Saison, Kassler, Schweinehals, knusprigem Bauernbrot sowie verführerischen Kuchen und Torten verwöhnt.

Den ganzen Tag über fanden sich auch viele Wanderer und Radfahrer ein, um die Energiereserven mit Genuss aufzutanken. Freiluft-Sitzplätze mit großen Schirmen zierten den Platz im Grünen, da ließ es sich bei schönem Wetter herrlich hocken und locker chillen.

Egal, ob Regen oder Sonnenschein, Stammgäste sind immer auf der Hockete präsent. Nicht nur ehemalige Dorfbewohner zieht es beim jährlich stattfindenden "Festle" Richtung Heimat, auch viele Auswärtige wissen das kulinarische Angebot und die gemütliche Atmosphäre beim Dürrenstetter Dorfhock zu schätzen.

"Das Wetter spielte mit, die Vorräte sind aufgebraucht und die Veranstaltung ging ohne besondere Vorkommnisse über die Bühne", freute sich Kommandant Christian Kley am Sonntagabend. Gemeinsam mit seiner Frau Silke sorgte er in bewährter Weise für einen geregelten Ablauf der Hockete, mit dessen Erlös die Feuerwehrleute neben anderen Aktivitäten ihren Familienausflug finanzieren.