Region Drei Kandidaten wollen Elisabeth Jeggle im EU-Parlament beerben

Region / STS 06.03.2013
Wenn 2014 das EU-Parlament neu gewählt wird, wird Elisabeth Jeggle nicht mehr dabei sein. Die aus Untermarchtal stammende CDU-Politikerin ist seit 1999 in Straßburg und Brüssel und will nun zum Ende der fünfjährigen Legislaturperiode aufhören.

Wenn 2014 das EU-Parlament neu gewählt wird, wird Elisabeth Jeggle nicht mehr dabei sein. Die aus Untermarchtal stammende CDU-Politikerin ist seit 1999 in Straßburg und Brüssel und will nun zum Ende der fünfjährigen Legislaturperiode aufhören. Das hat im Vorfeld der Nominierung drei Kandidaten auf den Plan gerufen, die sich um den aussichtsreichen Platz vier auf der Landesliste bewerben. Dieser steht traditionell dem CDU-Bezirk Württemberg-Hohenzollern zu. Die Entscheidung fällt am 13. April auf der CDU-Bezirksvertreterversammlung in Ertingen, die Vertreter dafür hat der CDU-Kreisverband jetzt bei einer Mitgliederversammlung in Ehingen bestimmt.

Drei Bewerber gibt es für die Jeggle-Nachfolge: den 57-jährigen Biberacher CDU-Kreisrat und Vizepräsidenten des Landesbauernverbandes, Gerhard Glaser, den 35-jährigen Ministeriumsreferenten Norbert Lins aus Horgenzell (Kreis Ravensburg) und den früheren Ministerialdirektor im baden-württembergischen Wissenschaftsministerium, den 55-jährigen Klaus Tappeser. Sie haben sich am Wochenende der CDU im Kreis vorgestellt.

"Mehr Europa im deutschen Interesse" war Thema des Beitrags von Elisabeth Jeggle. Sie ging hart ins Gericht mit der ständigen Kritik an Europa. Allerdings will sie bei einer Erweiterung der EU eher bremsen: Sie werde nicht für die Aufnahme von Kroatien stimmen, sagte sie in Ehingen, und auch nicht für die Türkei: "Wir brauchen die Türkei als geostrategischen Partner, aber nicht als Mitglied der EU."