Albklinik Dankbar für die liebevolle Betreuung

 Als letztes Kind im Jahr 2017 kam Maja Alnader an Silvester in der Münsinger Albklinik zur Welt. Stolze Eltern: Esraa Husayan und Ibrahim Alnader.
Als letztes Kind im Jahr 2017 kam Maja Alnader an Silvester in der Münsinger Albklinik zur Welt. Stolze Eltern: Esraa Husayan und Ibrahim Alnader. © Foto: Sabine Zeller-Rauscher
Münsingen / Sabine Zeller-Rauscher 01.01.2018

Das Jahr 2017 war für Ibrahim Alnader ein ganz besonderes Jahr. Im Oktober 2015 fasste der Syrer zunächst alleine in Deutschland Fuß. Sein Weg führte ihn letztendlich nach Würtingen. Am 28. März diesen Jahres dann der ersehnte Familiennachzug. Endlich durfte Ibrahim Alnader wieder seine Frau Esraa Husayan und seine Töchter Nada, Shaza, Fatima und Asma in die Arme schließen.

Unterstützung fand die sechsköpfige Familie unter anderem in „Oma Maja“ aus Upfingen. „Meine Töchter lieben Oma Maja, deshalb wollten sie unbedingt dass ihre Schwester den Namen Maja bekommt“, erzählt der frischgebackene Papa mit großer Dankbarkeit. Dankbar zeigten sich der Familienvater und die Wöchnerin auch über die liebevolle Betreuung vor, während und nach der Geburt. „Hier sind alle sehr nett. In Syrien ist das anderes, da ist die Pflege nicht so gut und Angehörige dürfen bei der Geburt nicht dabei sein.“. So durfte Alnader erstmals aktiv seine Frau bei der Geburt unterstützen. „Das war sehr gut, denn meine Frau hat trotz Erfahrung immer noch große Angst vor der Geburt“. Unterstützung bot auch „Oma Maja“, die ebenfalls mit im Kreißsaal war. Für Majas Schwestern war klar: „Wir wollen ein Mädchen“. Papa Ibrahim hingegen war es völlig egal, er hätte sich auch über einen Jungen gefreut. Punkt 19.46 Uhr war es soweit.

Maja Alnader ging als 520. Baby in die Albklinik-Rekordgeschichte ein. Mit 3315 Gramm, 54 cm, und rabenschwarzem Haar entzückte die Kleine mit ihren feingeschnittenen Gesichtszügen und ihrem braunen Teint nicht nur ihre Eltern und Oma Maja, sondern auch das Geburtshilfe-Team. Gekrönt wurde das Rekordgeburtserlebnis dann um Mitternacht mit einem bunten Spektakel, dem Silvesterfeuerwerk, welches die Wöchnerin so noch nie gesehen hat.

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