Münsingen Bürgerbüro, Arbeitskreis und Infotag

Münsingen / UB 19.02.2015

Bis jetzt war's ein lockerer Zusammenschluss von Personen, die sich fürs Thema Inklusion in Münsingen interessieren beziehungsweise davon betroffen sind. Jetzt, nach vierter Sitzung und Zukunftswerkstatt, soll daraus ein Arbeitskreis werden, so Albrecht Kuhn, bei der Stadtverwaltung auch zuständig für Soziales. Vier Treffen im Jahr sind geplant. Ziel sei es, ganz konkret und konstruktiv einzelne Projekte in der Stadt anzugehen.

Zum Beispiel steht ein Informationstag im und ums Rathaus auf der Agenda. Bei so einem "Markt der Möglichkeiten" könne man dann einen Überblick bekommen, welche Angebote, welche Vernetzungen es in Sachen Inklusion in Münsingen bereits gebe, so Kuhn. Auch ein Plan: Mit einer Broschüre über die einzelnen Angebote und Möglichkeiten zu informieren.

Ebenfalls ein Beitrag zur Inklusion in der Stadt ist das Bürgerbüro. Das entsteht durch Umbau und Zusammenlegen von Ämtern. Barrierefrei zu erreichen ist es mit dem Aufzug. Einweihung ist voraussichtlich vor den Sommerferien.

Außerdem hat Münsingen inzwischen wieder eine Inklusionsbeauftragte: Ines Haus ist Ansprechpartnerin für alles, was mit der Thematik zu tun hat.

Münsingen ist in Sachen Inklusion neben St. Johann Mustergemeinde im Landkreis Reutlingen. Der Kreis selbst hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gleichstellung behinderter Menschen in allen Lebensbereichen weiter voranzubringen. Dazu gibt's die "Inklusionskonferenz": planen, Lösungsmöglichkeiten erarbeiten, umsetzen und begleiten sind die Aufgaben der Akteure aus Gemeinden, Kirchen, Selbsthilfegruppen, Sozial- und Bildungseinrichtungen. Info Albrecht Kuhn,

Telefon: 0 73 81/1 82-1 38,

E-Mail: albrecht.kuhn@muensingen.de

Ines Haus, Telefon: 0 73 81/1 82-1 36,

E-Mail: ines.haus@muensingen.de