Münsingen Auslandssemester Helen Eppinger

Helen Eppinger (links) und Christine Telch mit ihren kleinen Schützlingen in Ghana.
Helen Eppinger (links) und Christine Telch mit ihren kleinen Schützlingen in Ghana. © Foto: Foto: Privat
Münsingen / Heike Feuchter 23.08.2018

Eine Woche nach Rückkehr vom nahezu sechsmonatigen Auslandssemester ist Helen Eppinger immer noch nicht ganz angekommen. Was wir in unserer Überflussgesellschaft als selbstverständlich ansehen, betrachtet  die 21-jährige nun mit anderen Augen. Vom Afrikavirus ihrer Mutter infiziert  bewarb sie sich als Volontärin  bei der „God´s Divine Academy“, einer von Pastor Eric Kordorwo geleiteten privaten Schule in Ghana.

Zusammen mit Kommilitonin Christine Telch reiste sie im März  voller Idealismus an und wurde vor Ort  gleich mit der Realität konfrontiert: ärmliche Verhältnisse prägen Leben und Lernen an der Privatschule für  einkommensschwache Eltern. Einfache Verköstigung in Form von Porridge, Reis und Fufu, dem traditionellen Wurzel-Kochbananenbrei, Matratzen am Boden des Schlafsaals, unzureichende Lernmittel wie Bücher mit falschen Lösungen  dämpften den ersten Optimismus. Zumal die beiden Volontärinnen sogleich als Lehrerinnen im englischsprachigen Gastland eingespannt wurden: In Ghana befähigt eine abgeschlossene Schulausbildung zum Lehrberuf.

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