Münsingen/Berlin Älbler zu Gast bei der Stallwächterparty

Auch Regierungspräsident Klaus Tappeser (r). war auf der Stallwächterparty.
Auch Regierungspräsident Klaus Tappeser (r). war auf der Stallwächterparty. © Foto: Privat
Münsingen/Berlin / eb 12.07.2018

Die Stallwächterparty  griff mit dem Motto „Arten Vielfalt Leben“ eines der zentralen Themen unserer Zeit auf, deren Erhalt nach Einschätzung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann  „eine Generationsaufgabe“ sein wird, wie er in seiner Eröffnungsrede betonte. In den Räumen der Landesvertretung wurde in verschiedenen Ausstellungen die Biodiversität am Beispiel von Streuobstwiese, Wald, verschiedener Gewässer oder Stadt dargestellt.

Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb präsentierte den Lebensraum der Wacholderheide und hatte dazu vier Partner mit nach Berlin genommen. Veronika Kraiser von Flomax Naturmode aus Gächingen zeigte an der Kardiermaschine, wie aus Schafwolle zunächst Garn, schließlich hochwertige Kleidungsstücke gemacht werden. Eberhard und Ruth Laepple vom Lagerhaus in Dapfen hatten neben Seifen und Wacholderölen auch Pralinen und Schokoladenstücke mit Wacholdernote dabei. Die Schäferfamilie Johanna und Thomas von Mackensen aus Gomadingen boten ein reichhaltiges Buffet an geräucherten Lammprodukten und Optikermeister Thomas Gut aus Münsingen stellte seine Kollektion handgearbeiteter Wacholderbrillen vor.  Sie werden mit einer CNC-Fräse hergestellt, und das wurde den Besuchern in Berlin vorgeführt.

 Der Lenkungskreisvorsitzende des Biosphärengebiets, Regierungspräsident Klaus Tappeser, zeigte sich begeistert von der Produktvielfalt. „Es ist phantastisch zu sehen, wie unterschiedlich das Thema Wacholderheide im Biosphärengebiet bearbeitet und weiterentwickelt wird. Wir können sehr stolz auf den Ideenreichtum und das handwerkliche Geschick unserer Unternehmen und Partner sein“. Auch der Leiter des Biosphärengebiets, Achim Nagel, zog ein positives Resümee: „Wir sind sehr froh, einem breiten Kreis von Besucherinnen und Besuchern aufzeigen zu können, was hinter dem Begriff Biosphärengebiet alles steckt und dass es sich lohnt, auf das Thema Nachhaltigkeit zu setzen.“

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