Mit der ersten Elektromobil-Ladesäule im Dobeltal in Zwiefalten kommt nachhaltige Mobilität in die Region. In einem Gemeinschaftsprojekt haben die Gemeinde und die Getreidemühle Zwiefalten die Grundlagen dafür geschaffen. Damit können an zwei Anschlüssen jetzt E-Mobile und E-Bikes aufgeladen werden.

Bürgermeister Matthias Henne für die Gemeinde Zwiefalten sowie Gebhard Aierstock und Ernst Burgmaier als Vertreter der Getreidemühle stellten die Stromtankstelle vor. 175 Stadtwerke-Partner sind in einem Verbund ladenetz.de zusammengeschlossen.

Durch die Größe des Verbunds sowie die bereits bestehende starke Vernetzung können neue Partner ihren Kunden vom Start weg deutschlandweit, sowie über die Grenzen hinaus, zahlreiche Lademöglichkeiten bieten.

Interessenten besorgen sich bei der Getreidemühle Zwiefalten, in der Hauptstraße 40 in Zwiefalten eine Ladekarte für die europaweite Nutzung zum Preis von 2,49 Euro oder 7,49 Euro monatlich. Weitere Beschaffungsstellen in der Region werden zurzeit geprüft. Über den Verbund und weitere Business-Partner ist eine Vernetzung für grenzenlose Elektromobilität gesichert. Die Abrechnung erfolgt über die Alb-Elektrizitätswerke Geislingen-Steige e.G.

Über „ladenetz.de“ können Informationen zu Ladekarte, Ladeapp, Laderechnung und Ladeservice eingesehen werden. Die Einrichtung der Ladesäule wird gefördert vom Bundesamt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) und vom Bundesverkehrsministerium.

Die Einrichtung der Ladesäule in der „Pforte Dobeltal“ ist auch der Start für weitere Planungen. Bürgermeister Henne erläuterte dazu, dass nach und nach die Einrichtung von Wohnmobil-Stellplätzen folgen soll, damit von einem günstigen Standort aus bequem der Ortskern von Zwiefalten erreichbar ist.