Studierenden einen Einblick in mögliche zukünftige Berufsfelder zu geben, ist ein wichtiges Ziel des Umweltpraktikums der Commerzbank. Seit dem 1. August schnuppert Martin Vogt für drei Monate als neuer Praktikant in den Arbeitsalltag der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb hinein. Vogt erhielt vom Sponsor eine prall gefüllte Umhängetasche zur Arbeitsunterstützung. Mit dem Projekt Umweltpraktikum unterstützt die Commerzbank junge Menschen, ihr praktisches Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark zu absolvieren. Neben der Unterkunft übernimmt der Sponsor auch ein Taschengeld für die Praktikanten.

20 Studierende haben teilgenommen

 Seit zehn Jahren ist die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb Einsatzstelle für dieses Umweltpraktikum. In dieser Zeit hatten rund 20 Studentinnen und Studenten die Möglichkeit wertvolle Einblicke ins vielfältige Arbeits- und Aufgabengebiet dort zu bekommen.

2009 war Rainer Striebel der erste Praktikant in diesem Rahmen. Die damals gemachten Erfahrungen prägten ihn bei seiner Berufswahl so nachhaltig, dass er seit einigen Jahren fest zum Team der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb gehört, in dem er für die Bereiche Regionalentwicklung und Landnutzung verantwortlich ist. Darüber hinaus ist er zuständig für die Betreuung der Umweltpraktikanten“, womit sich der Kreis zu seinen beruflichen „Wurzeln“ schließt. „Ich habe damals so viele Eindrücke mitgenommen und so viele positive Erfahrungen gemacht, dass ich mich dafür entschieden habe in einem Großschutzgebiet arbeiten zu wollen“, erinnert sich Striebel.

Großes Aufgabenspektrum kennen lernen

Der jetzige Praktikant Martin Vogt studiert Biologie im Master an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Während des Praktikums werden seine Arbeitsschwerpunkte im Bereich der Partner-Initiative, des nachhaltigem Tourismus und der Landwirtschaft und Landnutzung liegen. Zudem wird er durch die Organisation von Veranstaltungen auch die Öffentlichkeitsarbeit des Großschutzgebiets unterstützen. „Ich freue mich ein so großes Spektrum an Aufgaben kennenzulernen und erhoffe mir dabei wichtige Impulse für meine Berufswahl“, so Martin Vogt.

Kompetenzen für Berufswahl erwerben

Um über Aufgaben und Ziele des „Umweltpraktikums“ zu berichten, trafen sich jetzt Sascha Rebmann von der Commerzbank Reutlingen, und Rainer Striebel, Betreuer der Praktikantinnen und Praktikanten in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, mit Martin Vogt an dessen Arbeitsstelle in Münsingen. „Uns ist ein langfristiges Engagement besonders wichtig. Das Umweltpraktikum bietet jungen Menschen eine tolle Gelegenheit, wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben“, erklärt Rebmann.

Rainer Striebel warb zugleich für das „Umweltpraktikum“ 2020. Ab kommenden Januar können wieder Bewerbungen entgegengenommen werden.

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Einführungsseminar im Bayrischen Wald


Mehr als 1800 Studierende konnten bisher das praktische Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark verbringen. Zum Praktikum gehört auch ein einwöchiges Einführungsseminar aller ausgewählten Umweltpraktikanten im Nationalpark Bayerischer Wald. Um für die Aufgaben im Praktikum gut vorbereitet zu sein, werden dort Themenbereiche wie Umweltbildung, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit bearbeitet.