Grabenstetten Zwei neue Fluglehrer

Unser Foto zeigt (v. l.) Flugschülerin Jana Weiss und die neuen Fluglehrer Stefan Weiss und Severin Schneider.
Unser Foto zeigt (v. l.) Flugschülerin Jana Weiss und die neuen Fluglehrer Stefan Weiss und Severin Schneider. © Foto: Privat
SWP 26.06.2014
Die Hälfte der Saison liegt bereits hinter den Segelfliegern aus Grabenstetten, und bislang lief es gut in der zweiten Segelflug-Bundesliga.

Auch den längsten Tag des Jahres nutzten die Piloten zu großen Flügen, doch in der Liga mussten sie nach vier Wochen im Aufwind erstmals wieder einen Platz abgeben. Die schnellsten Flüge schafften Nico Walker und Frederik Widmaier. Über sieben Stunden waren sie dabei in der Luft.

Beide flogen in großem Bogen über Schwarzwald, Odenwald und Alb hinweg. Bei Walker standen am Ende 667 Kilometer auf dem Zähler. Im zweieinhalbstündigen Zeitfenster für die Liga-Wertung erreichte er 98 Stundenkilometer, bei Widmaier waren es 90. Den dritten Flug lieferte Robert Häußler. Er flog an der Donau entlang und nach Süden bis zum Bodensee. Dabei schaffte er 85 Stundenkilometer. Mit Rundenplatz elf sammeln die Flieger von der vorderen Alb weiter Punkte, in der Tabelle jedoch rutschen sie einen Platz nach unten und stehen jetzt auf Rang acht. Deutlich schneller waren unter anderen die Vereine aus Gerstetten, Esslingen und Ulm. Der Rundensieg geht bereits zum dritten Mal in dieser Saison an die Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd, die sich damit nach mäßiger Leistung in der Vorwoche wieder zurück an die Spitze der Tabelle kämpft und die Konkurrenten vom Flugsportclub Berlin auf Platz zwei verweist. Neben ihren Ligaflügen kümmern sich die Grabenstetter Piloten auch um ihren fliegerischen Nachwuchs: Ständig sind ehrenamtliche Fluglehrer am Werk, die in den Vereinsdoppelsitzern die Flugschüler zu Piloten ausbilden. Seit kurzem hat die Fliegergruppe zwei neue Fluglehrer: Stefan Weiss und Severin Schneider haben den Ausbildungs-Lehrgang für Fluglehrer erfolgreich abgeschlossen und stehen bereit, um ihr Können an junge wie alte Nachwuchspiloten weiterzugeben.