Wirtschaft Zum Vorteil beider Seiten

Schulleiter Matthias Pröhl (links) und Geschäftsführer Michael Rampf unterzeichnen den Vertrag.
Schulleiter Matthias Pröhl (links) und Geschäftsführer Michael Rampf unterzeichnen den Vertrag. © Foto: Peter Swoboda
Grafenberg / PETER SWOBODA 19.07.2016
Seit Jahren pflegt die Firma Rampf eine Partnerschaft mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen. Jetzt wurde das Ganze schriftlich bekräftigt.

Traditionell unterhält die Firma Rampf Partnerschaften mit diversen Schulen in der Region. Darunter ist auch das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Metzingen. Dieser tage nun wurde die Partnerschaft vertraglich bekräftigt.

Ziel der Partnerschaft ist es, die Schüler bei der Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen. Zudem soll praxisnaher Unterricht gefördert und Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt werden. Gymnasium und Betrieb bieten dazu ein Kooperationsprogramm an, das den Jugendlichen einen Zugang zur betrieblichen Praxis ermöglichen  und das den Anwendungsbezug im Fachunterricht weiter stärken soll.

Im Rahmen der Kooperation macht Rampf folgende Angebote: Betriebserkundungen für einzelne Schülergruppen, praxisnahe Beispiele betrieblicher Abläufe zu bestimmten Unterrichtsinhalten, hauptsächlich in den Fächern Chemie und Wirtschaft, Praktika im Rahmen der Berufsorientierung, Vorstellung des Unternehmens und der verschiedenen Ausbildungswege sowie ein gemeinsames Planspiel zur Unternehmensführung.

„Die Zusammenarbeit mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums“, so Geschäftsführer Michael Rampf, „besteht ja schon seit Jahren. Mit der Vertragsunterzeichnung ist es jetzt auch offiziell.“ Für Rampf sei die Partnerschaft mit Schulen sehr wichtig auch, weil man dadurch nicht ganz so bekannte Berufszweige präsentieren kann. „Und da“, so Michael Rampf weiter, „nehmen wir lieber Schüler und Studenten aus der Region.“ Auch im Wissen darum, dass es mitunter schwierig ist, Praktika zu bekommen. Diese seien jedoch wichtig für die Orientierung. „Ein Blick in die Praxis“, ergänzt Ida Willumeit vonm der Industrie- und Handelskammer Reutlingen, „bringt in der Regel Klarheit.“

Auch Schulleiter Matthias Pröhl freute sich. „Wenn eine Partnerschaft schriftlich fixiert wird“, so Pröhl, „dann hat das Ganze doch eine größere Verbindlichkeit.“  nach einem Jahr könne man dann die Partnerschaft neu bewerten (Evaluation). Auch das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen hat schon seit jahren mehrere Kooperationen. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht“, so sder Schulleiter, „die Schüler umfassend auf das Berufsleben vorzubereiten.“ Und zwar so, dass die Schüler möglichst selbstständig eine Entscheidung treffen können. „Aber“, so Matthias Pröhl, „in der Regel merkt man erst hinterher, ob eine Entscheidung richtig war.“