Der Konzern will nun mit Einsparungen dagegen halten, Investitionen aufschieben und die Produktion zurückfahren. Erste Verbesserungen im Einzelhandelsumfeld erwartet das Unternehmen jedoch erst ab dem dritten Quartal.

So sanken die Umsätze in den Monaten Januar bis März um 16 Prozent auf 555 Millionen Euro, wie Hugo Boss berichtete. Unter dem Strich summierte sich ein Verlust von 18 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Hugo Boss noch 37 Millionen Euro verdient. Den Ausblick hat das Unternehmen bereits zurückgezogen, eine neue Prognose gab es noch nicht.

Online-Geschäft gesteigert

Jedoch rechnet der für seine Herrenanzüge bekannte Modekonzern im zweiten Quartal nochmals mit einer deutlichen Verschlechterung im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres. So dürften die währungsbereinigten Umsätze um mindestens 50 Prozent sinken. Immerhin: Das Online-Geschäft sei seit der Corona-Krise gewachsen, in China zeige sich eine erste Erholung des Marktes.