Die Elring-Klinger AG hat ein starkes Quartal zum Jahresauftakt 2021 verzeichnen können, wie sie in einer Adhoc-Mitteilung zu den vorläufigen Quartalszahlen berichtet. Danach hat der Konzern in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 424 Millionen Euro nach 396 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres erwirtschaftet. Zeitgleich ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 16,0 auf 48,4 Millionen Euro gestiegen.
Neben einem anhaltend guten Ersatzteilgeschäft war dafür das allgemein hohe Umsatzniveau verantwortlich. Im Ergebnis ist auch ein Gewinn in Höhe von 10,9 Millionen Euro aus dem Verkauf der österreichischen Tochtergesellschaft an den französischen Partner Plastic Omnium enthalten.
Aufgrund des starken Jahresauftakts passt Elring-Klinger seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr an. Während weiterhin von einer organischen Umsatzentwicklung in etwa auf Marktniveau auszugehen ist, wird nunmehr eine EBIT-Marge von rund 5 bis 6 % (zuvor: rund 4 bis 5 %) erwartet. Nach wie vor sind die Unsicherheiten für den restlichen Verlauf des Jahres groß, die Rahmenbedingungen weiterhin sehr herausfordernd und schwierig. Beispielsweise bewegen sich die Rohstoffpreise auf einem sehr hohen Niveau, die Lieferketten sind nicht durchgehend robust. Zudem ist im Zuge der Pandemie nicht auszuschließen, dass die Produktion an einzelnen der weltweit 44 Standorte vorübergehend unterbrochen werden muss. Dies hätte auch entsprechende Umsatz- und Ergebniseffekte zur Folge.