Der Bürgerdialog startet mit einem Infoabend am 25. Oktober in der Stadthalle. Beginn ist um 19 Uhr. Ziel ist, die Metzinger zunächst ausführlich auf den aktuellen Sachstand zu bringen. Im Anschluss an den Infoteil können sich die Besucher an Dialog-Inseln miteinander, mit Vertretern der Verwaltung und externen Experten austauschen. An diesem Abend wird außerdem die Online-Plattform www.metzingerbaeder.de freigeschaltet. Über die von der Integrata-Stiftung betriebene und extern moderierte Plattform Polit@ktiv besteht die Möglichkeit, Anliegen, Ideen und Vorschläge einzubringen sowie Beiträge zu kommentieren. Die Moderatoren tragen Sorge, dass die Beiträge sachlich bleiben.

Mit Infobox und Karte

Auf die Plattform werden auch jene Meinungsäußerungen eingepflegt, die über Postkarten eintreffen. Die Karten können in Ideenboxen eingeworfen werden, die in verschiedenen öffentlichen Gebäuden stehen. Die Karten sind ab dem 25. Oktober überall erhältlich, wo eine Ideenbox steht. Verteilt werden sie außerdem während des Infoabends in der Stadthalle. Äußern können sich die Bürger überdies an einem Stand auf dem Wochenmarkt. Die Ergebnisse der Beteiligung werden regelmäßig auf der Online-Plattform dokumentiert, die bis zum 31. Dezember freigeschaltet ist. Zum Ende der Online-Beteiligung wird eine Auswahl der vorgetragenen Argumente für jede Variante zur Wahl gestellt.

Konsensus-Konferenz

Im Anschluss an die Online-Phase sind im Februar und März zwei Konsensus-Konferenzen vorgesehen. Bestehen werden sie aus 20 zufällig ausgewählten Bürgern. Diese werden ermittelt, indem aus dem Einwohnerregister der Stadt 2000 Personen zufällig gezogen und gefragt werden, ob sie an den Konferenzen teilnehmen wollen. Sollten sich mehr als 20 Metzinger für die Teilnahme anmelden, wird aus den Anmeldungen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Zusammensetzung der Konferenz soll der Heterogenität der Gesamtbevölkerung entsprechen. Die Konsensus-Konferenz ist nicht öffentlich. Vertreter der Stadt, externe Fachleute sowie Schlüsselakteure (Schulen, Vereine, Jugendgemeinderat, Zukunftsteam Stadtentwicklung/Aktiv Park, Architekt Paul-Ludwig Dolmetsch) stehen beratend zur Seite.

Am Ende der Konferenz gibt es eine Empfehlung zum Standort an den Gemeinderat. Die Empfehlung ist für den Gemeinderat allerdings nicht bindend. Den Beschluss zum Standort fällen die Stadträte im Mai 2018.