Der Zaininger Buckel gehört zu jenen Strecken auf der B 28, die gut einsehbar sind. Das hat Vor- und Nachteile. Unbestritten dürfte die Annahme sein, dass an einem sonnigen Julitag ein Autofahrer glücklich über die gute Sicht war. So sah er rechtzeitig genug die zwei Sattelschlepper, die ihm bergauf fahrend entgegenkamen. Einer auf der linken Spur, der andere, den ersten überholend, auf der Gegenfahrbahn. „Das kommt da alle Tage vor“, bestätigte Bauunternehmer Tobias Class aus Zainingen kürzlich beim Leserstammtisch unserer Zeitung in Böhringen. Irgendwie war die Rede aufs Thema Verkehr gekommen. Eher zufällig über den Umweg Wohnbebauung. Jedenfalls meldete sich der Zainiger Karl Söll zu Wort und richtete eine Frage an Römersteins Bürgermeister Matthias Winter: „Was kann man denn gegen den Verkehr tun?“

Derlei Fragen treiben die Menschen derzeit allerorten um. In den Großstädten ohnehin, aber auch in Orten wie Römerstein mit 88 Einwohnern pro Quadratkilometer. In Römerstein kommt man als Fußgänger noch ungeschoren über die Straße, das Problem ist ein anderes. Verkehr erzeugt Lärm. Schallschutzfenster helfen in warmen Sommernächten auch nicht. Wer möchte im Sommer bei geschlossenen Fenstern schlafen?

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