Grabenstetten Von Brandenburg aus gepunktet

Aufgenommen von Marc Schneider vom hinteren Sitz des Doppelsitzers aus dem Fenster heraus, zeigt unser Foto den Start in Lüsse im Flugzeug-Schlepp hinter einem Motorflugzeug vom Typ „Wilga“.
Aufgenommen von Marc Schneider vom hinteren Sitz des Doppelsitzers aus dem Fenster heraus, zeigt unser Foto den Start in Lüsse im Flugzeug-Schlepp hinter einem Motorflugzeug vom Typ „Wilga“. © Foto: Privat
Grabenstetten / swp 11.07.2018

Die Piloten der Fliegergruppe Grabenstetten haben gute Chancen, diese Saison zur erfolgreichsten seit ihrem Aufstieg in die zweite Segelflug-Bundesliga im Jahr 2012 zu machen. Am vergangenen Wochenende waren erneut Wettbewerbspiloten der Fliegergruppe in Brandenburg unterwegs und holten dort sogar einen Tagessieg. In der zweiten Segelflug-Bundesliga büßte Grabenstetten aber trotzdem einen Platz ein.

Mit Patrick Kutschat, Frederik Widmaier und Marc Schneider nehmen zurzeit drei Grabenstetter Piloten an einem Streckenflug-Wettbewerb am Flugplatz Lüsse, südwestlich von Berlin, teil. Schon in der vorherigen Runde hatten sie mit ihren Trainingsflügen zum erfolgreichen Grabenstetter Liga-Ergebnis beigetragen. Am vergangenen Wochenende waren sie nun im Rahmen der regulären Wettbewerbsflüge über den Sandböden des Fläming und der Lausitz unterwegs.

Tagessieg an der Lausitz

Das Team Frederik Widmaier/Severin Schneider, gemeinsam im vereinseigenen Doppelsitzer vom Typ „Duo Discus“ unterwegs, absolvierte die von der Wettbewerbsleitung vorgegebene Flugstrecke am Samstag mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von beachtlichen 116 Stundenkilometern: Das brachte ihnen den Tagessieg bei der Meisterschaft. „Für die Liga-Wertung war der Flug allerdings zu kurz“, bedauerte Frederik Widmaier.

Aufgrund der morgens noch unklaren Wetterentwicklung waren beim Wettbewerb nur Strecken um 250 Kilometer zu fliegen, sodass die Wertungszeit für einen Liga-Flug von zweieinhalb Stunden nicht ganz ausgefüllt wurde. Die Liga-Geschwindigkeit betrug deshalb nur 96 Stundenkilometer. Patrick Kutschat nimmt am selben Wettbewerb in der offenen Klasse teil, in der die leistungsstärksten Segelflugzeuge starten. Mit 115 Stundenkilometern holte er sich Tagesplatz zwei beim Wettbewerb, und in der Liga-Wertung steuerte er mit 105 Stundenkilometern den schnellsten Flug für Grabenstetten bei. Silvan Meckelnburg komplettierte die Liga-Wertung vom heimischen Flugplatz aus, indem er mit 89 Stundenkilometern über der Alb flog.

Die Konkurrenz war diesmal schneller: Die Niedersachsen aus Gifhorn und Fallersleben waren teils mit über 120 Stundenkilometern unterwegs und sicherten sich die ersten beiden Plätze. Für Grabenstetten blieb mit Rang zehn in dieser Runde noch Luft nach oben. Auch Schwäbisch Hall war diesmal schneller unterwegs als Grabenstetten und zog dadurch in der Tabelle wieder vorbei. In der Tabelle führt Steinwald in der Oberpfalz vor Gifhorn und Schwäbisch Hall. Die Fliegergruppe Grabenstetten steht jetzt auf Tabellenplatz vier und hat nach wie vor gute Chancen, als einer von sieben Vereinen in die erste Liga aufzusteigen.

4

Auf dem vierten Rang liegt die Fliegergruppe Grabenstetten derzeit in der zweiten Segelflug-Bundesliga. Die ersten sieben Teams steigen am Saisonende in die erste Liga auf.

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