Soziales Viele Infos rund um das FSJ

Rainer Schäfer, Ali Waareih und Reiner Fritz haben in der Medienakademie über das FSJ gesprochen.
Rainer Schäfer, Ali Waareih und Reiner Fritz haben in der Medienakademie über das FSJ gesprochen. © Foto: Privat
Metzingen / swp 11.07.2018

Die Bruderhaus-Diakonie bietet eine große Vielfalt an Plätzen für junge Menschen, die sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst interessieren. Alleine in der Behindertenhilfe im Ermstal sind es regelmäßig um die 15 Plätze in unterschiedlichen Einrichtungen und Diensten. Das haben Fachdienstmitarbeiter Hartmut Kurz und Reiner Fritz, Leiter des Unterstützungszentrums Dettingen/Metzingen, bei einem Informationsabend in der Metzinger Medienakademie erläutert.

Aus dem Nähkästchen

Den einen oder anderen Tipp für künftige Freiwilligendienstler hatte Ali Waareih parat. Er absolviert derzeit bei den Offenen Hilfen der Bruderhaus-Diakonie und an der Seyboldschule Metzingen ein Freiwilliges Soziales Jahr und plauderte aus dem Nähkästchen: wie sich anfängliche Unsicherheiten dank guter Anleitung schnell legten, welch tolle Atmosphäre sich auf den Seminarwochen entwickeln kann, an denen jeder Freiwilligendienstler während seines FSJ mehrmals teilnimmt.

Julia Fritzke und Stefanie Stein erzählten, wie sie bei der Arbeit in der Werkstatt oder in ihrer Freizeit von Freiwilligendienstlern unterstützt werden.

Und Reiner Fritz interviewte Rainer Schäfer, einen Rollstuhlfahrer, dem der Freiwilligendienstler Ali Waareih hin und wieder zur Hand geht. „Manche bleiben nach dem Freiwilligendienst bei uns und hängen noch eine soziale Ausbildung dran, beispielsweise als Heilerziehungspfleger“, bemerkte Hartmut Kurz. „Dann wird das FSJ oder der Bundesfreiwilligendienst als Vorpraktikum anerkannt.“ Aber auch Freiwilligendienstler, die nach dem Sozialen Jahr keinen sozialen Beruf ergreifen wollen, profitieren. „Ich bin zum Beispiel offener und selbstbewusster geworden und gehe mehr auf andere zu“, erzählte Ali Waareih. „Das FSJ hat meinen Charakter gestärkt.“

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