Metzingen Verunglückter Sattelzug mit Folgeunfall

Der havarierte Sattelzug verursachte einen langen Stau.
Der havarierte Sattelzug verursachte einen langen Stau. © Foto: Feuerwehr Metzingen
Metzingen / swp 11.09.2018

Aufgrund eines verunglückten Sattelzugs hat sich am Montag ein weiterer Verkehrsunfall im Rückstau auf der B 28/B 312 ereignet. Ein 34-Jähriger LKW-Fahrer war zunächst um 10.50 Uhr auf der Bundesstraße von Reutlingen herkommend in Richtung Stuttgart unterwegs. Am Ende des vierspurigen Ausbaus bei Metzingen kam der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Sattelzug überfuhr die Leitplanke und beschädigte diese auf zirka 18 Meter Länge. Hierbei riss er sich den Tank an der Zugmaschine auf und etwa 250 Liter Dieselkraftstoff liefen aus.

24 Einsatzkräfte vor Ort

Der Kraftstoff verteilte sich auf der Fahrbahn und dem Grünstreifen. Zum Auffangen und Beseitigen rückte die Feuerwehr mit 24 Einsatzkräften aus. Außerdem kamen Mitarbeiter der Straßenmeisterei vor Ort. Mit einem Bagger wurde das verunreinigte Erdreich abgetragen und mit Spezial­fahrzeugen die Fahrbahn gereinigt. Der Schaden an dem Sattelzug beläuft sich auf etwa 2000 Euro. Er wurde von der Feuerwehr gegen 13 Uhr zum nächsten Parkplatz abgeschleppt. An der Leitplanke dürfte sich der Schaden ebenfalls auf mehrere tausend Euro belaufen.

Folgeunfall mit zwei Verletzten

Kurz vor 13.30 Uhr kam es dann am Stauende von Reutlingen herkommend zu einem Folgeunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Ein 20-jähriger BMW-Fahrer erkannte zu spät, dass ein vorausfahrender Golf bereits abgebremst hatte und fuhr auf diesen auf. Sowohl der Unfallverursacher, als auch die 60 Jahre alte Golf-Fahrerin wurden mit Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge, an denen ein Gesamtschaden von rund 10 000 Euro entstanden war, mussten von einem Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert werden. Die Bundesstraße war aus Richtung Reutlingen für die Dauer der Unfallaufnahmen und Reinigungsarbeiten bis zirka 16.15 Uhr voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet, dennoch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

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