Auf der Großbaustelle am Wasserschlössle zwischen Dettingen und Neuhausen geht es offensichtlich gut voran. Früher als geplant, voraussichtlich bereits am Montag, 18. Mai, können die Bautrupps einen neuen Abschnitt der Arbeiten angehen, teilt die Gemeindeverwaltung Dettingen mit. Die Männer betonieren dann den Anschlussast in Richtung Neuhausen.

Der Anschluss Dettingen-West wird freigegeben

Für die Autofahrer heißt das: Die Verkehrsführung rund um Dettingen und Neuhausen ändert sich erneut. Die derzeit noch gesperrte Zufahrt der Bundesstraße 28 zum Anschluss Dettingen-West über die L 238a wird wieder freigegeben. Dafür ist auf der Landesstraße in Richtung Neuhausen kein Durchkommen mehr. Die Fahrbahn bleibt voraussichtlich fünf Wochen gesperrt. Der Verkehr aus Neuhausen nach Dettingen wird über Metzingen und die B28 umgeleitet.

Die Straße Richtung Neuhausen wird für fünf Wochen gesperrt

Gute Nachrichten gibt es indessen mit Blick auf das gesamte Bauprojekt: Laut Plan sollte der Knoten am Wasserschlössle bis spätestens Mitte Juli umgebaut sein. Die Verantwortlichen rechnen aber damit, dass die Straße schon früher wieder für den Verkehr freigegeben wird.
Zuvor steht allerdings noch eine Vollsperrung an. In den Pfingstferien wird die Kreisstraße 6712 zwischen der Vogelsangstraße bis zum Dettinger Kreisverkehr (Ecke Metzinger Straße/Nürtinger Straße) wegen der Baurbeiten komplett dicht gemacht. Es gibt dann eine Umleitung über die Vogelsangstraße.

In den Pfingstferien steht die nächste Vollsperrung an

Die Schlössleskurve galt lange als Unfallschwerpunkt. Nach dem Ende der Bauzeit ist der Verkehr von Dettingen in Richtung B28 vorfahrtsberechtigt, wodurch sich der Stau an der Kreuzung verringern dürfte. Auch die Neuhäuser Ortsdurchfahrt soll entlastet werden. Die Gesamtkosten des Straßenbau-Vorhabens belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro.
Der Landkreis Reutlingen ist mit rund 900 000 Euro beteiligt. Die Stadt Metzingen und die Gemeinde Dettingen tragen gemeinsam Kosten von etwa 200 000 Euro.

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Millionen Euro kostet der Umbau der Schlössleskurve insgesamt. Rund 1,2 Millionen Euro trägt das Land, der Landkreis Reutlingen ist mit rund 900 000 Euro beteiligt.