Dettingen / Christina Hölz Unbekannte haben in Dettingen randaliert und acht Bienenvölker regelrecht ermordet. Anzeige wurde erstattet und eine Belohnung ausgesetzt.

Alle reden über das umweltbedingte Bienensterben. Dabei gibt es Vandalen, die die Insekten offenbar mutwillig ausrotten. Der Dettinger Imker Paul Eberle, Vorsitzender des Bezirksimkersvereins Metzingen, kann darüber viel erzählen. Unbekannte haben vor wenigen Tagen in seinen Bienstöcken im Dettinger Gfällweg randaliert und dort acht Bienenvölker regelrecht „ermordet“. Die Randalierer haben die Bienenstände mit langen Stützen umgestoßen, die Futterwaben blindlings auf den Wiesen zerteilt und die auf der Wintertraube sitzenden Bienen mit Betonsteinen regelrecht erschlagen.

400.000 Bienen getötet

Diese Art der Sachbeschädigung musste Paul Eberle nicht das erste Mal hinnehmen. In seinen Bienenstöcken haben Unbekannte in vergangen drei Jahren rund 400.000 Bienen brutal getötet. Der Dettinger hat jetzt Anzeige bei der Polizei erstattet und eine Belohnung von 300 Euro ausgesetzt, sollte jemand zur Ergreifung der Täter beitragen können.

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