Dettingen Und die Beine bewegen sich doch

Natalie Henkel bleibt aufrecht: Das Foto zeigt sie beim Stehtraining an Haushaltsgeräten.
Natalie Henkel bleibt aufrecht: Das Foto zeigt sie beim Stehtraining an Haushaltsgeräten. © Foto: Privat
Dettingen / Christina Hölz 10.08.2018
Natalie Henkel, die seit einem Motorradunfall im Rollstuhl sitzt, kämpft in einer Reha-Klinik um mehr Beweglichkeit.

Die junge Frau erzählt lebhaft, und sie wirkt enorm motiviert. Wie ein Marathonläufer, der die Ziellinie vor Augen hat. Auch Natalie Henkel legte in den vergangenen sechs Wochen eine Art Dauerlauf hin. Sie trainiert hart im Zentrum für Rehabilitation in Pforzheim. Sechs Stunden täglich schwitzt sie über Kraftübungen und versucht mit den Therapeuten, ihre Beine zu mobilisieren. Aber noch hat die 33-Jährige allenfalls ein Etappenziel erreicht.

Über die Geschichte Natalieshat unsere Zeitung bereits berichtet. Und viele SÜDWEST-PRESSE-Leser rührte das Schicksal der jungen Dettingerin an. Viele spendeten Geld, um der ehemaligen Leichtathletin einen großen Wunsch zu erfüllen: Natalie will in besagter Pforzheimer Spezialklinik um mehr Beweglichkeit kämpfen. Und jüngst haben sich auch die Motorradfreunde LILA (Leise im Lautertal), mit Sitz in Bad Urach, für die schwer verunglückte Bikerin stark gemacht.

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Motorradfreunde spenden für Natalie Henkel

Die Hilfsbereitschaft für die verunglückte Motorradfahrerin Natalie Henkel hält weiter an. Nun haben die Motorradfreunde LILA knapp 1000 Euro gespendet. Wer helfen will, kann das über die Homepage der Bürgerstiftung Dettingen tun. E-Mail-Adresse: www.buergerstiftung-dettingen.de.

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