Metzingen Trunkenheitsfahrt endet am Laternenmast

Auto und Laternenmast wurden bei der Kollision schwer beschädigt.  Der Sachschaden beträgt 10?000 Euro.
Auto und Laternenmast wurden bei der Kollision schwer beschädigt.  Der Sachschaden beträgt 10?000 Euro. © Foto: Mara Sander
ALEXANDER THOMYS 09.09.2016
Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwoch kurz vor Mitternacht im Kreuzungsbereich der Ulmer Straße/Eisenbahnstraße.

Ein erheblich unter Alkoholeinwirkung stehender Fahrer eines VW-Golfs kam dabei mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und fuhr auf einen Verkehrsteiler auf, der dabei umgeknickt wurde. Anschließend kollidierte das Fahrzeug mit einem Lichtmast.

Ursprünglich wollte der 49-Jährige von der Eisenbahnstraße nach links in die Ulmer Straße abbiegen, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Wahrscheinlich bedingt durch den Alkoholkonsum – die Polizei stellte mehr als ein Promille Alkohol im Blut fest – gelang es dem Fahrer beim Abbiegemanöver nicht die Spur zu halten. Was in der Folge zur Kollision mit dem Verkehrsteiler und der Straßenlaterne führte.

Durch den erheblichen Aufprall wurde das Fahrzeug gedreht und der 49-jährige Fahrzeuglenker, der nicht angegurtet war, zog sich hierbei eine erhebliche Kopfverletzung zu. Auch der Sachschaden ist beträchtlich. „Insgesamt muss derzeit von einem Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 10 000 Euro ausgegangen werden“, schätzt die Polizei in ihrem Unfallbericht.

Der 49-Jährige wurde noch vor Ort vom Rettungsdienst und einem hinzugezogenen Notarzt versorgt und anschließend zur ambulanten Behandlung in eine Klinik verbracht. Seinen Führerschein hatte der 49-Jährige zuvor bereits den Polizeibeamten abgeben müssen. Im Krankenhaus wurde dann noch eine Blutprobe entnommen.

Die Freiwillige Feuerwehr Metzingen war im Einsatz, um auslaufende Betriebsstoffe des Unfallwagens aufzunehmen und die Straße zu reinigen. Auch die Stadtwerke Metzingen waren noch in der Nacht mit mehreren Mitarbeitern vor Ort, um den beschädigten Lichtmasten zu sichern.