Metzingen Spielstationen und Musik

Enormer Andrang: Die Churchnight in der Friedenskirche kam gut an.
Enormer Andrang: Die Churchnight in der Friedenskirche kam gut an. © Foto: Patricia Kozjek
Metzingen / PATRICIA KOZJEK 03.11.2014
Volles Haus im wahrsten Sinne verbuchten die drei Veranstalter, die Evangelische Kirchengemeinde, CVJM und Pfadfinder bei der Churchnight für Familien und Kinder am Freitagabend in der Friedenskirche.

"Als wir hier in Metzingen mit der Churchnight anfingen, kamen das erste Mal rund 60 Besucher", erinnert sich Martin Notz, der Vorsitzende des Kirchengemeinderats Friedenskirche/Neugreuth und Hauptverantwortliche für die Churchnight schmunzelnd. "Heute Abend sind über 500 Leute gekommen." Und mehr gingen ins Gotteshaus wohl auch nicht rein. "Etliche mussten dieses Mal wieder fortgeschickt werden", bedauert Notz. "Es gibt über 100 solche Abende in ganz Baden-Württemberg, aber wir in Metzingen sind einer der ganz wenigen, die das auch für Kinder machen", erklärt er. "Unsere Zielgruppe sind die Sechs- bis Zehnjährigen mit Eltern." Geworben werde dafür im Religions-Unterricht und im Kindergarten.

Rund 140 Mitarbeiter stemmen einen solchen Abend, dieses Mal unter dem Thema "Willi wills wissen", an dem die Kinder 22 unterschiedliche Spielstationen anlaufen konnten. Aufgebaut waren davon sieben im Gemeindehaus selbst und 15 weitere kreative Spielstationen, teils am offenen Feuer, konnten draußen angelaufen werden. "Die Reihenfolge ist egal, es gibt einen Punkt pro Station."

Gemeinsame Gebete, Impulse und viel Musik gab es vorab in der Kirche selbst. Dass jeder "eine Flat-Rate zu Jesus hat", glaubt Jörg Bartoß von der Liebenzeller Mission. "Wenn keiner Zeit hat, zuzuhören, Jesus tuts", legte er den zahlreichen jungen Menschen in seinem Impuls nahe. Denn: Dinge, die einen beschäftigten, sollte man loswerden dürfen, auch wenn die Eltern gerade keine Zeit für einen haben.

Gemütliches Beisammensein gab es am Abend auch für die Eltern. Eine einladende Coffee Lounge auf der Empore ermöglichte ihnen Rückzug und Gespräche, solange die Kinder ihre Stationen abliefen. Wichtig findet Notz diese Art von kreativ-kirchlicher Veranstaltung. Schließlich müsse sich (auch) die Kirche immer wieder neu erfinden und mit der Zeit gehen, glaubt er.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel