SPÄTLESE: "Woisch Karle"

JOACHIM LENK 12.04.2012

Es gibt wohl niemanden, der nicht die berühmt-berüchtigte Seitenbacher-Werbung ("Seitenbacher-Müsli, woisch, des isch des Müsli von dem Seitenbacher") kennt. Anfang des Jahres, als Stimmenimitator Andreas Müller im Alten Lager in Münsingen sein neues Comedyprogramm vorstellte, zog er den Radiospot mächtig durch den Kakao. Wohl wissend, dass Herr Seitenbacher, der im wahren Leben Willi Pfannenschwarz heißt, im Publikum saß. Inzwischen gibt es eine neue Seitenbacher-Radioreklame.

Dieses Mal geht es um die Öle der Firma im Odenwald. Das hat jetzt auch die bekannte Serienfigur Kommissar August Häberle, respektive sein Erfinder, der Krimibuchautor Manfred Bomm, mitbekommen. Bei seiner Lesung kürzlich in der Bücherei in Heroldstatt machte er vor den knapp 40 Besuchern für seinen neuen Roman "Mundtot" Werbung auf Seitenbacher-Art: "Woisch Karle, dass Bücher guat send, des isch dir jetzt klar, woisch aber au, dass du an gscheida Krimi zum Lesa brauchscht. Nix langweiligs, noi, ond net von irgendwem, noi, nemm den vom Bomm, Bomm-Krimis, Bomm-Krimis mit Häberle." Wohl bekomms.

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