Grabenstetten Schlechtes Wetter bremst die Flieger aus

SWP 03.07.2014

Schlechtes Wetter bremste den Erfolgskurs der Grabenstetter Segelflieger am vergangenen Wochenende aus. Bisher konnten sie an neun von zehn Wertungs-Wochenenden in der zweiten Segelflug-Bundesliga fliegen. Doch am Samstag und Sonntag machte ihnen das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Am Samstag standen mit Frederik Widmaier, Emanuel Ladner und Christian Fisahn drei Piloten am Start, doch die schnell aufziehende dicke Wolkenschicht ließ bald keine Sonne mehr durch. Ohne Sonne entstanden auch keine Aufwinde, in denen die Flieger sich über längere Zeit hätten in der Luft halten können. So waren alle drei Piloten schnell wieder am Boden. Einen zweieinhalbstündigen Flug mit einer Geschwindigkeit von mehr als 40 Stundenkilometern, wie es für einen Liga-Flug vorgeschrieben ist, schaffte keiner der auf der Vorderen Alb gestarteten Piloten. Am Sonntag schließlich war bei tiefen Wolken und Regenschauern nicht an Segelflüge zu denken.

Somit war Runde elf in der Liga eine Nullrunde für die Fliegergruppe Grabenstetten. Ein kleiner Trost bleibt, dass es vielen anderen Vereinen genauso ging: Von den 30 Clubs aus ganz Deutschland, die in der zweiten Liga starteten, schafften nur elf einen gültigen Wertungsflug. Deshalb halten sich die Verluste für die Fliegergruppe Graben-stetten in Grenzen: In der Gesamtwertung rutschen sie durch die Nullrunde einen Platz nach unten und stehen jetzt auf Rang zehn.

Im dichtgedrängten vorderen Bereich der Tabelle hat sich der Flugsportclub Berlin wieder an die Spitze gekämpft. Die vorher führende Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd schaffte am Samstag und Sonntag ebenfalls keinen gültigen Wertungsflug, und wurde dadurch nicht nur von Berlin, sondern auch noch von den Segelflug-Vereinen aus Bamberg und Ulm überholt.