Metzingen Rückenwind für das deutsche Team

Metzingen / Philipp Steyer-Ege 13.06.2018

Morgen wird das erste Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland angepfiffen. Rückenwind für ihre Mission „Titelverteidigung“ bekommen die amtierenden deutschen Weltmeister auch aus Metzingen. Die 19-jährige Lisa-Marie Ossyra beispielsweise hat nicht nur als Kind selbst im Verein gespielt, sie ist auch jetzt noch ein großer Fußballfan und schwärmt von ihrem prachtvoll schwarz-rot-gold dekorierten Zimmer. Auch der 23-jährige Bayernfan Michael Buchmann spielte als Kind bei der TuS-Metzingen und schätzt Portugal als eine der größten Gefahren für die deutsche Elf ein. Frankreich oder England stellen für den 57-jährigen VfB-Fan Klaus Stremski die größten Hürden auf dem Weg zur Titelverteidigung dar. Er verstehe Löws Entscheidungen und habe Vertrauen, dass „unser Jogi weiß, was er da tut“.  Auch der 41-jährige Bayern-Fan Tobias Reich schenkt dem 58-jährigen Bundestrainer Joachim Löw sein Vertrauen, selbst wenn er nicht versteht, warum Sané zuhause bleiben muss. Für ihn starten Belgien, Frankreich und Deutschland auf der Poleposition ins Rennen um den WM-Pokal 2018. Gefahr für das deutsche Team geht nach Ansicht des 78-jährigen Damenfußballtrainers Günther Beck auch vom russischen Team aus. Er glaubt, die „Sbornaja“ könne von ihrem Heimvorteil profitieren. Auch die spanische Auswahl sei nicht zu unterschätzen, allerdings freue er sich, wie viele andere Metzinger auch, auf Public Viewing und die damit verbundene gute Stimmung.

Natürlich ist auch nicht jeder ein Fußballfanatiker: Die 17-Jährige Carolin Euchner beispielsweise will allerhöchstens mal mit ihrem Bruder ein Spiel im Fernsehen anschauen. Das Finale will sie sich trotzdem nicht entgehen lassen, vor allem dann, wenn Torwart Manuel Neuer und seine Teamkameraden auf dem Spielfeld stehen, um ihren Titel zu verteidigen.

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