Hülben Richtige Tierhaltung

SWP 15.11.2014
Ein Kaninchen artgerecht zu halten ist gar nicht so leicht wie manche denken. Das liegt daran, dass das Kaninchen ein Fluchttier ist. Deshalb ist es zum Kuscheln ungeeignet. Das Kaninchen ist auch kein Nagetier, aber das bedenken viele nicht.

Ein Kaninchen artgerecht zu halten ist gar nicht so leicht wie manche denken. Das liegt daran, dass das Kaninchen ein Fluchttier ist. Deshalb ist es zum Kuscheln ungeeignet. Das Kaninchen ist auch kein Nagetier, aber das bedenken viele nicht.

Bei der Ernährung eines Kaninchens muss man beachten, dass das Tier jeden Tag Heu für eine gute Verdauung bekommt. Zusätzlich darf auch Frischfutter, zum Beispiel Löwenzahn, Möhren und Äpfel, nicht fehlen. Zu viel Frischfutter ist aber ungesund. Wenn es geht Fertigfuttermischungen vermeiden, denn davon werden die Tiere fett. Für nachwachsende Zähne sollte hartes Futter, zum Beispiel getrocknete Zweige, besorgt werden. Kohl sollte auf keinen Fall verfüttert werden.

Bei der Haltung eines Kaninchens ist zu beachten, dass der Käfig mindestens 90 Zentimeter breit, 60 Zentimeter tief und 60 Zentimeter hoch ist, je mehr Platz desto besser. Man sollte ihn auch mit Holzspänen und Stroh auslegen. Es wäre gut, wenn das Kaninchen eine Höhle hätte, um sich zu verstecken.

Außerdem gehören in den Käfig: Futternapf, Tränke und Heuraufe. Ein Kaninchen sollte man vor Zugluft und Nässe schützen, da es sonst schnell krank werden oder sogar sterben kann. Man sollte auch mindestens alle zehn Tage den Stall säubern.

Wenn es möglich ist, sollte man für Auslauf sorgen. Bei guter Haltung wird ein Kaninchen etwa zehn Jahre alt. Wer sich also ein Kaninchen anschaffen will, sollte es sich vorher gut überlegen.

Tom Roggow, Klasse 4,

Peter-Härtling-Schule, Hülben