In der Nacht auf Montag, Heilige Drei Könige, wurde ein Taxifahrer zwischen Dettingen und Bad Urach geschlagen. Der Fahrer schildert die Situation:

„Um 0.30 Uhr habe ich einen Anruf vom Roten Korsar bekommen. Das ist eine Kneipe in Dettingen Erms. Sie hätten einen Fahrgast nach Sirchingen, hieß es. Um 1.20 Uhr habe ich den Fahrgast in Dettingen aufgenommen und bin mit ihm in Richtung Bad Urach gefahren. Der Fahrgast war sehr stark alkoholisiert. Auf Höhe Elring-Klinger in Dettingen hat mich der Fahrgast angesprochen, warum der Zähler schon auf 20 Euro steht. Er habe nur 20 Euro dabei und mehr würde er auch nicht zahlen.

Daraufhin habe ich gesagt, ich fahre ihn bis nach Bad Urach, und er möge dort bitte aussteigen. Der Fahrgast wurde ausfallend und fing an, mich zu beleidigen. Kurze Zeit später beruhigte er sich, und wir sind bis zum Busbahnhof nach Bad Urach gefahren.

Fahrgast wird rabiat

Dort angekommen, wollte der Fahrgast nicht aussteigen und fing an mich auszulachen. Der Fahrgast verlangte, nach Hause gefahren zu werden, er habe genug Geld. Er holte einen Geldbündel raus und hat ihn mir gegen den Kopf gedrückt. Ich habe gesagt, er solle damit aufhören und würde ihn auch nach Hause fahren.

Auf Höhe der Sirchinger Steige fing der Fahrgast wieder an, mich öfters zu beleidigen (mehr als 20 Euro würde er eh nicht zahlen) und hat mir während der Fahrt öfters gegen die Schulter geschlagen und meinen Kopf gegen die linke Fahrertür gedrückt.

Ich löste den Alarmknopf aus und bin ausgestiegen.

Beim Verlassen des Fahrzeugs wurde der Fahrgast sehr wütend, er schubste und beleidigte mich und wollte mir mein Handy aus der Hand schlagen.

Polizei verständigt

Daraufhin rief ich meinen Arbeitskollege an und bat ihn, die Polizei anzurufen.

Der Fahrgast setzte sich wieder ins Auto auf die Beifahrerseite und riss mit Gewalt am Wahlhebel des Automatikgetriebes.

Daraufhin rollte das Auto rückwärts auf die Leitplanke zu und wurde an der Stoßstange hinten links beschädigt .

Kurze Zeit später eilten mir mein Arbeitskollege und die Polizei zu Hilfe.“