Modellbahnclub Per Flugzeug zu den Miniaturwelten

Sieht fast aus wie im echten Leben: Ein Flughafen im Miniaturwunderland in Hamburg.
Sieht fast aus wie im echten Leben: Ein Flughafen im Miniaturwunderland in Hamburg. © Foto: Privat
swp 17.07.2017

Kürzlich waren die Hülbener Modellbahner unterwegs zu besonderen Zielen. Vor einigen Jahren hatten die Vereinsmitglieder die Hansestadt Hamburg besucht. Seither hat sich hier einiges verändert. Das Motto „Junge komm bald wieder“ war nun der Anlass, die Hansestadt erneut aufzusuchen.                     

Da die Mitglieder des Modellbahnclubs nur zwei Tage Zeit hatten, wurde nicht standesgemäß mit dem Zug, sondern mit dem Flugzeug gereist. Kaum in Hamburg angekommen, ging es nach dem Einchecken im Hotel logischer Weise sofort in das in der Speicherstadt gelegene Miniaturwunderland. Hier ist die weltgrößte Modelleisenbahn zu Hause. In den letzten Jahren haben über 1,5 Millionen Besucher aus der ganzen Welt die faszinierenden Vorführungen bestaunt. Da fahren Züge durch verschiedene Länder wie etwa Deutschland, die Schweiz oder die USA. Neuerdings kann man sogar Italien bestaunen. Vom Vatikan aus winkt der Papst den Gläubigen zu, in Rimini aalen sich hunderte von Badegästen am Strand  oder der Vesuv grollt unheilvoll, bevor er glühende Lava ausspuckt.

Tausende von Szenen sind zu bestaunen, gestaltet bis ins kleinste Detail. Auf einem Flughafen starten und landen ununterbrochen Jets mit donnerndem Sound. Alle Besucher, sogar die Großmütter, sind von dem Spektakel begeistert. So blieb die MCH-Gruppe runde vier Stunden im Miniaturwunderland. Anschließend folgte eine Führung in der neuen Elbphilharmonie. Dieses erst vor kurzem fertiggestellte Gebäude  lockt mit seiner Architektur täglich eine Unzahl von Besuchern. Man kann von der „Plaza“ aus einen herrlichen Blick auf Hamburg, den Hafen und die Elbe werfen. Leider war es der Gruppe nicht vergönnt, einen der Konzertsäle zu besichtigen. Am nächsten Tag unternahmen die Hülbener eine Stadtrundfahrt im roten Doppeldecker. Allerdings kam auf Grund des schlechten Wetters nicht die ganz große Euphorie auf. Trotzdem war die Fahrt ein schönes Erlebnis.

Am Nachmittag folgte dann die obligatorische Hafenrundfahrt. Riesige Containerschiffe, die Aida sowie andere interessante Pötte beeindruckten die Hülbener Modellbahner.  Nach einem kleinen Stadtbummel ging es dann wieder Richtung  Flughafen, von wo aus der Flieger die Gruppe in gerade mal einer Stunde zurück nach Stuttgart brachte. Fazit der Modellbaufreunde: 1:0 für das Flugzeug!