Metzingen Per Elektro-Smart in die Zukunft

Einen Elektro-Smart für den Pflegedienst. Es freuen sich (von links): Jens Mews, Hans Reichenecker und Oberbürgermeister Ulrich Fiedler.
Einen Elektro-Smart für den Pflegedienst. Es freuen sich (von links): Jens Mews, Hans Reichenecker und Oberbürgermeister Ulrich Fiedler. © Foto: Thomas Kiehl
Metzingen / Peter Swoboda 28.04.2018

Es ist seit beinahe zwei Jahrzehnten guter Brauch, dass die Firma Storopack der Diakonie-Sozialstation eine Geldspende in beträchtlicher Höhe zukommen lässt. Auch dieses Jahr waren es wieder 12 500 Euro. Am Donnerstag war der offizielle Übergabetermin.

In Wirklichkeit hat die Sozialstation die Spende längst erhalten. Und Geschäftsführer Jens Mews hat auch gleich das mitgebracht, in das das Geld investiert wurde: einen Elektro-Smart.

Die großzügige Spende von Storopack hätte dafür alleine freilich nicht ausgereicht, denn das Fahrzeug kostet immerhin mehr als 23 000 Euro. So hat es sich gut gefügt, dass die Diakonie-Sozialstation noch zusätzlich weitere 10 000 Euro an Zuschüssen bekam. Und zwar  zum einem von der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und vom Landesverkehrsministerium Baden-Württemberg

„Wir sind sehr froh“, sagte Geschäftsführer Jens Mews, „über diese Förderung der Firma Storopack.“ Auch der Vorsitzende der Diaklonie-Sozialstation, Metzingens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler, brachte seinen Dank für die Spende zum Ausdruck. „Das Geld“, so Fiedler, „ist ja kein Selbstzweck, es kommt schließlich der Gesellschaft zugute.“ Die Sozialstation schreite in die Zukunft und da gehöre auch das Elektro-Auto dazu. Storopack-Seniorchef Hans Reichenecker, der als Aufsichtsratsvorsitzender noch immer aktiv im Unternehmen ist und erst am Mittwoch von einer Geschäftsreise aus China zurückgekehrt war, sagte, dass sein Unternehmen gerne bereit ist soziale Einrichtungen und Projekte zu fördern, solange die Firma gute Ergebnisse erziele, „weil wir der Meinung sind, dass eine Firma, der es gut geht, auch mal eine Spende machen muss“.  Storopack praktiziert dies auch an ihren Auslandsstandorten. Das Metzinger Unternehmen ist internationalisiert und hat laut Reichenecker mehr als 60 Auslandstöchter in 16 Ländern.

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